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Hrsg. von Frank Lauenburg
Das Thema „Jugend“ ist seit Jahrzehnten ein breites Forschungsfeld, dennoch herrschen in diesem Bereich – oft aufgrund unterschiedlicher Ziele, Wünsche und Sichtweisen von Urteilenden und Beurteilten – viele Vorurteile. Gerade im Zusammenhang von politischer Partizipation, Kriminalität und Gewalt wird das Verhalten von Jugendlichen mehrheitlich negativ gewertet.
In der Phase der Peer-Group-Sozialisation und der damit einhergehenden eigenen Identitätsfindung bei der Herausbildung und Gestaltung von Jugendszenen, scheinen Mythenbildungen an der Tagesordnung. Welche diese Szene-Mythen sind und inwieweit diese realen Gegebenheiten dieser Jugendszenen entsprechen, soll hier erforscht werden.
Die Reihe Mythen in Jugendszenen will daher historische wie gegenwartsbezogene Studien aus allen Disziplinen, die sich mit der Beschreibung, Analyse und Gestaltung von in Jugendszenen entstandenen und bestehenden Mythen befassen, mit einbeziehen.
Interessierte Autoren sind daher herzlich eingeladen, sich der Untersuchung dieses Themenschwerpunktes anzuschließen und somit die Reihe Mythen in Jugendszenen aktiv mitzugestalten. Falls Sie Interesse an der Veröffentlichung eines Buches in dieser Reihe haben, so wenden Sie sich bitte an den Herausgeber oder direkt an den Verlag.
