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Mittelalter und Renaissance in der Romania

Hrsg. von Lidia Becker, Elmar Eggert, Susanne Gramatzki und Christoph Mayer

Mit den Akten der Tagung Aktualität des Mittelalters und der Renaissance in der Romanistik erscheint der erste Band der Schriftenreihe Mittelalter und Renaissance in der Romania (MIRA), die sich zum Ziel setzt, die Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit im Rahmen des gleichnamigen wissenschaftlichen Netzwerkes zu den Epochen Mittelalter und Renaissance in den romanischsprachigen Ländern zu veröffentlichen. Daneben sollen auch unabhängige Untersuchungen zu dieser Thematik in die Reihe aufgenommen werden, um so möglichst umfassend jenen Leserkreis zu erreichen, der sich für diesen gleichermaßen zeitlich-historisch wie sprachlich-kulturell definierten Gegenstandsbereich interessiert. Neben sprach- und literaturwissenschaftlichen Studien werden kulturwissenschaftlich sowie historisch ausgerichtete Untersuchungen Schwerpunkte der Schriftenreihe bilden, die aber auch weitere Disziplinen wie etwa die Kunstgeschichte, die Philosophie, die historischen Sozialwissenschaften oder die Theologie mit einbeziehen möchte. Die Gründung der Schriftenreihe ist mit der Hoffnung verbunden, zu einer Fokussierung der verschiedensten Forschungsarbeiten auf dem skizzierten Gebiet beizutragen, indem diese über die bestehenden Fachgrenzen hinaus ein Publikationsforum finden, um so den Kontakt von Forschern unterschiedlicher Bereiche bis hin zu einer transdisziplinären Zusammenarbeit anzuregen. Aus unserer Begeisterung für die Thematik und dem Bestreben heraus, diesen historischen Untersuchungsbereich nachhaltig zu stärken, resultiert der Wunsch, dass sich unsere Schriftenreihe durch Lebendigkeit auszeichnen möge. Diese Lebendigkeit wird getragen von der aktiven Beteiligung aller zum Mittelalter und der Renaissance arbeitenden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, insbesondere natürlich von ihrer Bereitschaft, die verschiedenen Studien der MIRA-Reihe zur Kenntnis zu nehmen und die Reihe auch selbst als Publikationsforum zu nutzen. Auf diesem Weg hoffen wir, zu einer lebhaften und innovativen Forschung beizutragen, der wir uns alle verpflichtet fühlen.

Becker, Lidia (Hg.): Aktualität des Mittelalters und der Renaissance in der Romanistik <br />Akten der Tagung vom 13.-14. Oktober 2006 in Trier

Becker, Lidia (Hg.): Aktualität des Mittelalters und der Renaissance in der Romanistik
Akten der Tagung vom 13.-14. Oktober 2006 in Trier


Becker, Lidia (Hg.): Aktualität des Mittelalters und der Renaissance in der Romanistik <br />Akten der Tagung vom 13.-14. Oktober 2006 in TrierÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Die Akten der ersten Tagung des wissenschaftlichen Netzwerks Mittelalter und Renaissance in der Romania (MIRA) bilden den Auftakt der gleichnamigen Schriftenreihe im Martin Meidenbauer Verlag.

Der Band stellt einen ersten Versuch einer Reflexion über die Leistungsfähigkeit der romanistischen Sprach- und Literaturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance dar. Die sechzehn Beiträge aus den Fachgebieten Literatur-, Sprach-, Medien-, Kultur- und Geschichtswissenschaft sowie Kunstgeschichte behandeln verschiedene (Unter-)Epochen (Übergang von der Antike zum Frühmittelalter, Frühmittelalter, Spätmittelalter, Renaissance, Frühneuzeit, Moderne), Sprachräume (Italo-, Gallo- und Iberoromania einschließlich der Neuen Welt) und Einzelaspekte (Morphologie, Lexikologie, Pragmatik, Sprachgeschichtsschreibung, Anthropologie, Theater, Lyrik, Frauenliteratur, Historiographie usw.).

Neben dem kontrastiven Vergleich der Epochen Mittelalter und Renaissance mit der Moderne wird die gegenwärtige Mystifizierung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Lebenswelten kritisch analysiert. Weitere Schwerpunkte bilden die Aktualisierung überholter Forschungsergebnisse sowie die Anwendung neuer Methoden und Zugangsweisen der synchronen Forschung auf die mittelalterliche und frühneuzeitliche Sprach-, Literatur- und Kulturgeschichte.


Becker, Lidia (Hg.): Aktualität des Mittelalters und der Renaissance in der Romanistik <br />Akten der Tagung vom 13.-14. Oktober 2006 in TrierMehr Informationen

Über die Herausgeberin:
Lidia Becker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Romanistische Sprachwissenschaft an der Universität Trier. Seit dem Jahr 2006 koordiniert sie das überregionale wissenschaftliche Netzwerk Mittelalter und Renaissance in der Romania (MIRA).

Sur ce livre:
Les actes de la première journée d’études de l’association scientifique MIRA qui s’occupe de la langue et de la littérature au Moyen Âge et à la Renaissance dans les pays de langue romane constituent le point de départ de la collection du même nom chez l’éditeur Martin Meidenbauer. Le volume essaie de présenter des réflexions initiales sur le rendement de l’histoire des langues et des littératures romanes du Moyen Âge et de la Renaissance. Les seize contributions, ancrées dans les divers domaines de l’histoire, de la littérature, de la langue, de la civilisation, des médias et de l’histoire de l’art, traitent différentes époques (le passage de l’antiquité au Haut Moyen Âge, le Moyen Âge tardif, la Renaissance, le XVIe siècle et les temps modernes), plusieurs régions linguistiques (les pays de langues italienne, française et espagnole, y compris le Nouveau Monde) ou d’autres aspects spécifiques comme la morphologie, la lexicologie, la pragmatique, l’historiographie générale et linguistique, l’anthropologie, le théâtre, la poésie, la littérature féminine, etc. Outre la comparaison constrastive du Moyen Âge et de la Renaissance avec les temps modernes, la mystification contemporaine des civilisations de ces époques est analysée d’un point de vue critique. D’autres études s’engagent à actualiser certains résultats de recherches anciennes et appliquent de nouvelles approches issues des théories synchroniques et diachroniques à l’histoire culturelle, linguistique et littéraire du Moyen Âge et de la Renaissance.

Inhalt:
Lidia Becker, Elmar Eggert, Mario Garvin, Susanne Gramatzki, Christoph Oliver Mayer
Einleitung: Überlegungen zur Aktualität von Mittelalter und Renaissance in der Romanistik

Sabine Heinemann
Anmerkungen zum morphologischen Wandel: Altfranzösisch – Neufranzösisch

Esme Winter-Froemel
Frs kmi und a +: Kürzungen in frühen romanischen Schriftzeugnissen und in der Internetkommunikation

Lidia Becker
Die iberoromanische Sprach- und Kulturgeschichte vor der volkssprachlichen Schriftlichkeit in der aktuellen Forschung und Universitätslehre

Silke Jansen
1492 im Spiegel der karibischen Sprachenlandschaft –
das Beispiel Hispaniola

Stefanie Zaun
Alte Texte in neuem Rahmen. Konzept- und Sprachentwicklung in französischen uroskopischen Fachtexten des Mittelalters und der frühen Neuzeit

Martin Biersack
Zur Aktualität zweier Forschungsthemen: Katholische Könige und spanischer Humanismus

Tatiana Bisanti
Die Komödie Gl’Ingannati und Bandellos Novelle von Nicuola und Lattanzio: eine verlegerische und literarische Erfolgsgeschichte

Annett Volmer
Italienische Autorinnen im Secondo Cinquecento. Forschungsstand und Perspektiven

Christiane Maaß
Lorenzo de’ Medici und sein Kreis – Vorreiter der nationalen Idee für Italien?

Christoph Oliver Mayer
Zur Aktualität von Clément Marot oder Marot als Feldforscher

Rembert Eufe
.Mythos Venedig‘, ‚Mythos Venezianisch‘

Susanne Gramatzki
Darstellung des Nicht-Darstellbaren: Die Poetik und Ästhetik des Dunklen vom Mittelalter zur Moderne

Tanja Schwan
Blick, Gebärde, Stimme, Schrift: Diana, Philomela, Echo, Arachne – Mythen und Medien

Elmar Eggert
Zur Ausweitung der Schriftlichkeit des Spanischen. Medienwandel im ausgehenden Mittelalter und heute

Philipp Obrist
Textsorten und Diskurstraditionen – Wie synchrone und diachrone Sprachwissenschaft voneinander lernen können

Mario Garvin
Gesprochenes Mittelalter. Zum Verständnis von Oralität in der romanischen Literaturgeschichtsschreibung



Erscheinungsjahr: 2009
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 420 Seiten
ISBN: 9783899751413

Preis: 59.90 €

Biersack, Martin: Mediterraner Kulturtransfer am Beginn der Neuzeit <br/>Die Rezeption der italienischen Renaissance in Kastilien zur Zeit der Katholischen Könige

Biersack, Martin: Mediterraner Kulturtransfer am Beginn der Neuzeit
Die Rezeption der italienischen Renaissance in Kastilien zur Zeit der Katholischen Könige


Biersack, Martin: Mediterraner Kulturtransfer am Beginn der Neuzeit <br/>Die Rezeption der italienischen Renaissance in Kastilien zur Zeit der Katholischen KönigeÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
In Spanien wacht im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts die Inquisition über den christlichen Glauben. Zeitgleich beginnt der Siegeszug des Humanismus. Damit kommt Gedankengut in den Horizont der Gelehrten, das den Wächtern der Orthodoxie ein Dorn im Auge ist.

Diese Studie beschreibt den Weg des Humanismus nach Spanien, wo er zur Ausbildung einer Renaissancekultur beitrug. Anhand reichen Archivmaterials wird die Situation in Granada und am Hof der Katholischen Könige wieder lebendig. Im Zentrum stehen dabei Einzelpersonen wie Pietro Martire d’Anghiera, Hernando de Talavera oder Hernán Núñez de Toledo, die als Vermittler am Kulturtransfer beteiligt waren. Hinter diesen werden Strukturen und Zusammenhänge sichtbar, die den Erfolg des Humanismus in Spanien erklären.

Mit dem Florentiner Platonismus verweist Martin Biersack auf den Einfluss einer Strömung innerhalb der spanischen Humanismusrezeption, die bislang von der Forschung nicht berücksichtigt wurde. Humanisten wie Gabriel Verí oder Gonzalo Hernández werden dem Leser hier überhaupt erst bekannt gemacht.


Biersack, Martin: Mediterraner Kulturtransfer am Beginn der Neuzeit <br/>Die Rezeption der italienischen Renaissance in Kastilien zur Zeit der Katholischen KönigeMehr Informationen

About this book:
During the last third of the fifteenth century the inquisition stands guard over the Christian faith. At the same time, Humanism begins to conquer the world, bringing with it new trains of thoughts which prove to be a thorn in the sides of the guardians of orthodoxy.

This study describes the path of Humanism to Spain where it contributed to the development of a Renaissance culture. Employing a rich fund of archived material, the contemporary conditions and sceneries in Granada and at the court of the Catholic kings come back to life again. The central figures are individuals such as Pietro Martire d’Anghiera, Hernando de Talavera and Hernán Núñez de Toledo, who acted as middlemen in the cultural transfer. Thus, structures and interrelations become visible and explain the success of Humanism in Spain.

With Florentine Platonism, Martin Biersack indicates the influence of another school of thought within the reception of Spanish Humanism, which research has neglected so far. Here, the reader becomes acquainted with humanists such as Gabriel Verí and Gonzalo Hernández for the first time.

Rezension:
"Based on his reading of a wide variety of humanist literary works and particularly on his extensive research in Granada’s archives, the author provides detailed information on dozens of persons involved in the process of the diffusion of humanism and Renaissance culture in Castile. […] At any rate, these case studies improve our insight into the functioning of education and learning in Castile considerably and therefore constitute an important contribution to current scholarship.
[…] Biersack has made a valuable contribution to the field of Spanish humanism." (Renaissance Quarterly)



Erscheinungsjahr: 2010
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 766 Seiten
ISBN: 9783899751963

Preis: 79.90 €

Eggert, Elmar / Gramatzki, Susanne / Mayer, Christoph Oliver (Hg.): <i>Scientia valescit</i><br />Zur Institutionalisierung von kulturellem Wissen in romanischem Mittelalter und Früher Neuzeit

Eggert, Elmar / Gramatzki, Susanne / Mayer, Christoph Oliver (Hg.): Scientia valescit
Zur Institutionalisierung von kulturellem Wissen in romanischem Mittelalter und Früher Neuzeit


Eggert, Elmar / Gramatzki, Susanne / Mayer, Christoph Oliver (Hg.): <i>Scientia valescit</i><br />Zur Institutionalisierung von kulturellem Wissen in romanischem Mittelalter und Früher NeuzeitÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Mit Scientia valescit präsentiert der zweite Band der Schriftenreihe MIRA die Akten der Sektion 2 des XXX. Romanistentages (Wien 2007).

Unter dem Leitgedanken Scientia valescit werden die Anfänge der Herausbildung der Wissen(schaft)sgesellschaft im lateinisch geprägten Mittelalter und der Renaissance in den romanischsprachigen Ländern in den Blick genommen. Die Beispiele aus der Literatur- und Sprachwissenschaft, aus der Medizin-, Stadt- und Kulturgeschichte, fächern die Institutionalisierung von kulturellem Wissen als dynamischen Prozess auf und beleuchten so bisher unbekannte Facetten der Romania in Mittelalter und Früher Neuzeit.

Der Band liefert somit einen innovativen Beitrag zu einer transdisziplinären Bilanzierung der Institutionalisierungsmechanismen des Wissens.


Eggert, Elmar / Gramatzki, Susanne / Mayer, Christoph Oliver (Hg.): <i>Scientia valescit</i><br />Zur Institutionalisierung von kulturellem Wissen in romanischem Mittelalter und Früher NeuzeitMehr Informationen

Über die Herausgeber:
Dr. Elmar Eggert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum für Spanische und Französische Sprachwissenschaft.

Zu den Arbeitsschwerpunkten von Dr. Susanne Gramatzki (Universität Wuppertal) zählen die italienische Renaissance, Gender- und Körperdiskurse und die Literatur des siècle des lumières.

Dr. Christoph Oliver Mayer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden für Französische und Italienische Literaturwissenschaft.

Sur ce livre:
Avec « Scientia valescit, le deuxième volume de la collection MIRA présente les dossiers d’une section de la 30ème Journée des Romanistes (Vienne 2007).
Les débuts de la formation de la société de la science et de la connaissance au cours du Moyen Âge marqué par le latin et de la Renaissance sont examinés dans les pays de langue romane selon l’idée directrice « Scientia valescit ».

Les exemples extraits des sciences de la littérature et des langues, de l'histoire de la médecine, de la ville et de la culture déploient un éventail démontrant l'institutionnalisation des connaissances culturelles en tant que processus dynamique et éclairent ainsi des facettes jusqu'à présent inconnues de la Romanie au Moyen Âge et au début des temps modernes.
Ce volume offre ainsi une contribution innovatrice à un bilan transdisciplinaire des mécanismes de l’institutionnalisation de la connaissance.

Inhalt:
Elmar Eggert, Susanne Gramatzki, Christoph Oliver Mayer
„Scientia valescit“. Zur Institutionalisierung von kulturellem Wissen in romanischem Mittelalter und Früher Neuzeit

Dietmar Osthus
Von Hippokrates zur Cirugía Rimada. Zur Konstituierung medizinischen Fachwissens in volkssprachlichen Texten der Frühen Neuzeit

Sylvie Bazin-Tacchella
Traduction française et textes dérivés de la Chirurgia magna de Guy de Chauliac : caractéristiques et enjeux de la transmission du savoir médicochirurgical en français au XVe siècle

Stefanie Zaun
Medizinische Tradition und Wandel – Französische Übersetzungen der Aphorismen des Hippokrates aus dem Bereich der Uroskopie (14.-17. Jh.)

Johanne Peemöller
„li non sachans n’est contés contre les crestiens que une ymage de pierre et de bos“. Vermittlung von Sprach- und Sachwissen im spätmittelalterlichen Brügge

Lars Schneider
Champier, Rabelais, Aneau: Zur Institutionalisierung von Wissen im frühneuzeitlichen Lyon

Ludolf Pelizaeus
Wissen und Konflikte in spanischen und französischen Universitätsstädten im Übergang vom 15. zum 16. Jahrhundert am Beispiel von Salamanca und Dole

Martin Biersack
Die institutionelle Verankerung des Humanismus in Spanien

Alexandra-K. Stanislaw-Kemenah
„Auxquels on doit gloire et victoire rendre.“ Zu Strategien der Wissensvermittlung und -sicherung bei Jean Froissart und Eustache Deschamps

Sebastian Neumeister
Vom partimenzum ensenhamen. Erzählung und Belehrung in der höfischen Liebesdoktrin

Serge Lusignan
Brunet Latin et la pensée politique urbaine dans le nord de la France

Grazia Dolores Folliero-Metz
Li livres dou Tresordes Brunetto Latini in seinem historischen Kontext

Gerda Haßler
Die Kategorien perspicuitas, energeia, abundantia
und harmonia im wertenden Sprachvergleich und ihre Kontinuität in der frühen Neuzeit

Bernard Ribémont
Littérature fictionnelle française et institutionnalisation du savoir au Moyen Âge

Annett Volmer
Partizipation auf Umwegen. Der Diskurs über die Wissensteilhabe bei Andreini, d’Aragona und Fonte im 16. Jahrhundert

Eva Stoll
Relación geográfica. Von der Informationsbeschaffung zur Wissensvermittlung

Isabella v. Treskow
Die Entstehung der Kritik aus dem Verfahren der Disputation. Pierre Bayles Dictionnaire historique et critiqueund die akademische Refutationspraxis



Erscheinungsjahr: 2009
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch/Französisch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 396 Seiten
ISBN: 9783899751765

Preis: 52.90 €

Heinemann, Sabine / Eufe, Rembert (Hg.): <i>Romania urbana</i><br/>Die Stadt des Mittelalters und der Renaissance und ihre Bedeutung für die romanischen Sprachen und Literaturen

Heinemann, Sabine / Eufe, Rembert (Hg.): Romania urbana
Die Stadt des Mittelalters und der Renaissance und ihre Bedeutung für die romanischen Sprachen und Literaturen


Heinemann, Sabine / Eufe, Rembert (Hg.): <i>Romania urbana</i><br/>Die Stadt des Mittelalters und der Renaissance und ihre Bedeutung für die romanischen Sprachen und LiteraturenÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Der Sammelband bündelt 15 Beiträge der zweiten Fachtagung des Netzwerks Mittelalter und Renaissance in der Romania (27.-28. September 2008, Regensburg).

In ihnen befassen sich die Autoren damit, wie sich die städtische Lebenswelt in den romanischen Sprachen und Literaturen jener Zeit niederschlägt. Die sprach-, literatur- und geschichtswissenschaftlichen Aufsätze behandeln zum einen die Bezeichnungen für ‚Stadt‘ sowie die Rolle der Stadt und der sie dominierenden Gesellschaftsschichten für die Sprach- und Literaturgeschichte. Zum anderen wird der Stellenwert und die Beschreibung bestimmter Städte in verschiedenen literarischen Werken erörtert und der Blick der Forschung auf die Stadt, ihre Bewohner und ihre Geschichte reflektiert.


Heinemann, Sabine / Eufe, Rembert (Hg.): <i>Romania urbana</i><br/>Die Stadt des Mittelalters und der Renaissance und ihre Bedeutung für die romanischen Sprachen und LiteraturenMehr Informationen

Sur ce livre:
Le recueil réunit 15 contributions présentées lors du 2ème colloque du réseau de chercheurs Mittelalter und Renaissance in der Romania (MIRA), qui s'est tenu à Regensburg les 27-28 septembre 2008.

Leurs auteurs se penchent sur les répercussions du monde urbain sur les langues et littératures romanes de l’époque. Dans une perspective linguistique, littéraire ou historique, les différents articles abordent les sujets suivants: la dénomination de la ‚ville‘, le rôle de la ville et des couches sociales qui la dominent pour l’histoire des langues et littératures, l’importance et la description de certaines villes dans différentes œuvres littéraires, ainsi que le regard du chercheur sur la ville, ses habitants et son histoire.

Inhalt:
Sabine Heinemann / Rembert Eufe
Einleitung 9

Elmar Eggert
Bedeutung und Bezeichnungen von Städten im spanischen Mittelalter 21

Johannes Kramer
Ville et village en roumain et dans les langues voisines 45

Lidia Becker
Stadt- oder Bürgersprache Dalmatisch 57

Grazia Dolores Folliero-Metz
Theorie und Praxis der Renaissance-Stadt in Italien 83

Miriam Lay Brander
Diskursive Stadtkonstitution im philosophischen Dialog der Frühen Neuzeit 107

Manuel Barbera / Ludwig Fesenmeier
Rifare i conti: Überlegungen zu einer (Neu-)Edition altitalienischer Kontobücher 127

Hermann H. Wetzel
Boccaccio als scrittore mercatante: die Geburt der Novelle aus dem Habitus der Florentiner Kaufleute 147

Carolin Wirtz
Die Anziehungskraft der Metropole:
Die Kaufleute im Fondaco dei Tedeschi von Venedig 159

Andrea Mozzato
Die Anziehungskraft der Metropole: Die Integration deutsch(sprachig)er Handwerker im Venedig des Spätmittelalters 177

Klaus Grübl
Zur Geschichte der Skripta von Beauvais: Standardisierungstendenzen n den Urkunden des bischöflichen bailli de Beauvais (1285-1390) 203

Imre Gábor Majorossy
Jerusalem in der Provence: Ideal und Dasein der Stadt im Roman d’Arles R227

Christoph Oliver Mayer
Das rinascimentale Lyon aus Sicht der Literaten: Überlegungen zu Stadt und Literatur 245

Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah
„A toy ne soit nulle autre comparée“. Eustache Deschamps’ Stadt-Ansichten 263

Christoph Kuhn / Heinrich Lang
Die mittelalterliche Stadt der Romania in der Kulturgeschichtsschreibung:
Jakob Burckhardt, Johan Huizinga, Hans Baron als Quellen 287

Maria Selig
Die mittelalterliche Stadt als Kommunikationsraum.
Zur Rolle der Städteforschung in der historischen Sprachwissenschaft 307



Erscheinungsjahr: 2010
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch, Französisch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 330 Seiten
ISBN: 9783899752168

Preis: 52.90 €