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Kontext

Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Literatur

Hrsg. von:
Burkhard Dohm
Ariane Martin
Helmut Scheuer

Literatur ist immer in Beziehungen eingebunden, mit deren bedeutungs- oder strukturstiftenden Zusammenhängen sie jeweils semantisch oder formal korrespondiert.

Kontext will diese unterschiedlichen Beziehungen der deutschsprachigen Literatur in historischer und aktueller Perspektive repräsentativ und exemplarisch transparent machen: sei es in ihren vielfältigen kulturgeschichtlichen Implikationen, sei es in ihren interdisziplinären oder intermedialen Korrespondenzen oder sei es in ihren produktions-, darstellungs- oder rezeptionsästhetischen Bezügen.

Methodisch ist die Reihe nicht festgelegt, eine entsprechende Kontextorientierung sollte aber im Zentrum stehen. Hochschulschriften sind als Beiträge ebenso willkommen wie Tagungsdokumentationen oder kommentierte Texteditionen.

Barsch, Achim; Scheuer, Helmut; Schulz, Georg-Michael (Hg.): Literatur-Kunst-Medien <br />Festschrift für Peter Seibert zum 60. Geburtstag

Barsch, Achim; Scheuer, Helmut; Schulz, Georg-Michael (Hg.): Literatur-Kunst-Medien
Festschrift für Peter Seibert zum 60. Geburtstag


Barsch, Achim; Scheuer, Helmut; Schulz, Georg-Michael (Hg.): Literatur-Kunst-Medien <br />Festschrift für Peter Seibert zum 60. GeburtstagÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Die Literaturwissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten ihr Forschungs- und Lehrgebiet erheblich erweitert. Dabei schlug sie erfolgreich Brücken zu einigen Nachbardisziplinen, bei denen ebenfalls das Ästhetische eine wichtige Rolle spielt. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn in diesem Buch Forschungsarbeiten zu „Literatur“, „Kunst“ und „Medien“ vereint worden sind.

Fast alle Beiträge sind von Literaturwissenschaftlern bzw. Literaturwissenschaftlerinnen geschrieben worden, die gern Grenzgänge wagen. So werden inter- bzw. transdisziplinäre Ansätze erprobt und damit der traditionellen Literaturwissenschaft neue Forschungsgebiete erschlossen.

Dabei spielen medienwissenschaftliche Aspekte, die sich auf den Film und das Fernsehen konzentrieren, eine wichtige Rolle. Ebenso wird aber auch z. B. der traditionellen Literaturgeschichte, der Kunstgeschichte, dem Sport oder der Theorie der Kulturwissenschaft Aufmerksamkeit gewidmet. Nicht zuletzt gibt es eine Reihe von Beiträgen unter der Rubrik „Geselligkeit und Öffentlichkeit“, die sich im weitesten Sinne dem literarischen und kulturellen Leben vom Mittelalter bis zur Moderne zuwenden.


Barsch, Achim; Scheuer, Helmut; Schulz, Georg-Michael (Hg.): Literatur-Kunst-Medien <br />Festschrift für Peter Seibert zum 60. GeburtstagMehr Informationen

Die Herausgeber:
Die Herausgeber lehren bzw. lehrten Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Kassel mit Arbeitsschwerpunkten in der Literaturgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, in der Literaturtheorie, der Literaturdidaktik, der Kultur- und der Medienwissenschaft.

About this book:
In this book, interdisciplinary and transdisciplinary approaches are analysed, providing the traditional history of literature with new areas of research. In this context, media-science and the traditional history of literature play as important a role as the history of art, sport, or the theory of cultural science. A number of articles under the heading "Conviviality and Publicity" deal with the literary and cultural life from the middle ages to Modernity.

Sur ce livre:
Dans ce volume sont abordées des approches inter ou transdisciplinaires. Ainsi de nouveaux champs de recherche s’ouvrent à l'histoire de la littérature traditionnelle. A ce titre les aspects ayant trait à la science des médias ou encore à l'histoire de la littérature traditionnelle jouent un rôle tout aussi important que l'histoire de l'art, le sport ou encore la théorie des sciences culturelles. De nombreux articles sous la rubrique " sociabilité et dimension publique" se consacrent à la vie littéraire et culturelle du Moyen-Âge à l'époque moderne.

Sobre este libro:
En el presente volumen se abordan diversos enfoques inter-y transdisciplinares a través de los cuales se abren nuevas áreas de investigación para la historia de la literatura. Los medios de comunicación y la historia de la literatura tradicional hacen a este respecto una aportación tan importante como la historia del arte, el deporte y las teorías de estudios culturales. La serie de textos titulada "Sociabilidad y espacio público" analiza la vida literaria y cultural desde la Edad Media hasta nuestros días.

Rezension:
„Die Festschrift Literatur – Kunst – Medien ist dank ihrer inhaltlichen Offenheit in hohem Maße fachlich anregend und durchgängig interessant zu lesen. Die titelgebenden Fluchtlinien sorgen dafür, dass das voluminöse Werk inhaltlich und methodisch nicht ausufert. Dem an aktuellen Forschungstendenzen interessierten Literatur-, Kultur-, und Medienwissenschaftler mag der Band daher geradezu als Handbuch des interdisziplinären Grenzgangs dienen, welches zu weiterführenden Anschlussforschungen einlädt.“ (Info DaF)



Erscheinungsjahr: 2008
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 564 Seiten
ISBN: 9783899751307

Preis: 49.90 €

Cerri, Chiara: Heinrich Mann und Italien

Cerri, Chiara: Heinrich Mann und Italien


Cerri, Chiara: Heinrich Mann und ItalienÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Heinrich Manns Italienreise steht im Zeichen persönlicher Selbstsuche, kosmopolitischer Träume und der literarischen Tradition Deutschlands und Frankreichs. Die italienischen Jahre hinterließen im Frühwerk des Autors vielfältige Spuren: musikalische und künstlerische Eindrücke, Beobachtungen zu Land und Leuten und, nicht zuletzt, die Entwicklung zur politisch-demokratischen Reife.

All dies zeugt von Heinrich Manns tiefer, keineswegs unkritischer Auseinandersetzung mit seiner ersten Wahlheimat Italien. Wahlheimat - und doch nicht die ersehnte, die richtige Heimat: Italien verlor durch die faschistische Degeneration die politische Vorbildfunktion, die sein demokratiefähiges Volk in den Augen Heinrich Manns dargestellt hatte. Heinrich Mann blieb einzig die Liebe zu dem Land.

Dieses Buch erforscht Gründe und Hintergründe, Fakten, Arbeitstechniken und literarische Bilder der italienischen Erfahrung Heinrich Manns. Es werden u. a. die intertextuellen Bezüge des Frühwerks zu italienischen Quellen und zur italienischen Sprache ans Licht gebracht. Ferner wird Heinrich Manns Fremdwahrnehmung am Beispiel seiner Betrachtung Italiens und der Italiener untersucht.


Cerri, Chiara: Heinrich Mann und ItalienMehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Chiara Cerri studierte Germanistik, Hispanistik und Kommunikationswissenschaft in Mailand. 2005 promovierte sie im Fach Germanistik und absolvierte das Ergänzungsstudium in Deutsch als Fremdsprache an der Universität Kassel.

Rezension/en:
"Zuverlässig und detailliert beschreibt die Autorin unterschiedliche Facetten von Heinrich Manns Einbindug in die Tradition der Italienreisenden,[...]. Die Autorin kann auf der Grundlage eines breit entfalteten gesellschafts- und musikhistorischen Fundaments die Verarbeitung der Zeit Risorgimentos und der Opernmusik Pucchinis und Verdis in Heinrich Manns Werk bis Die kleine Stadt analysieren.[...] Ein in der Heinrich Mann-Forschung immer schon beachtetes Feld hat mit dieser Arbeit eine Kartierung erfahren, spätere Interpreten des Frühwerks werden das zur Kenntnis nehmen." (Heinrich Mann-Jahrbuch)

“La cura con cui l’autrice ha rovistato archivi, ha ricostruito citazioni e proposto materiali anche inediti conferisce alla sua dissertazione il rilievo di un vero manuale di consultazione vòlto ad arricchire la ricerca su Heinrich Mann. […] la sua monografia sarà per molti uno stimolo ad approfondire questo fondamentale periodo della maturazione di Heinrich Mann, specialmente per metterne in rilievo l’originalità e la conquista di un atteggiamento sperimentale.” (studi germanici)

„Cerris reiche und wundervolle Arbeit versteht sich als Versuch, Manns Italienrezeption aus unterschiedlichen Perspektiven in seiner ganzen Komplexität zu erfassen.
Cerris Arbeit bewegt sich eindrucksvoll auf methodisch sicherem Boden und setzt die verschiedenen und sich ergänzenden theoretischen Ansätze vor allem aus der Intertextualitätsdebatte oder der Imagologie für ihre Argumentation überzeugend ein. Eine umfassende Biographie, Register und ein Anhang mit Materialien beschließen den Band, der eine Suche nach der Heimat in der Fremde beschreibt, eine Suche, die sogar gelingt, die Heinrich Mann aber schließlich zu seiner besonderen Synthese führten: zum übernationalen Geist als einziger Heimat des Intellektuellen.“ (Jahrbuch für Internationale Germanistik)

About this book:
Heinrich Mann's Italian journey is one of personal search for the innermost self, of cosmopolitan dreams and the literary tradition of Germany and France. Mann's early works feature musical and artistic impressions, observations of the country and its people, and reflect his political-democratic process of maturation during the Italian years. Chiara Cerri explores reasons and backgrounds, facts, working techniques, and literary pictures of his experiences in Italy.

Sur ce livre:
Le voyage en Italie d'Heinrich Mann est placé sous le signe de la recherche de soi, de rêves cosmopolites et de la tradition littéraire de l’Allemagne et de la France. Dans cette œuvre de jeunesse de Mann se retrouvent aussi les impressions musicales et artistiques, les observations sur le pays et sur les gens et son processus de maturation politique et démocratique de ses années italiennes. Chiara Cerri explore les raisons et les dessous, les faits, les techniques de travail et les images littéraires de cette expérience italienne.

Sobre este libro:
El viaje de Heinrich Mann por Italia tuvo lugar bajo el signo de la búsqueda personal, sueños cosmopolitas y la tradición literaria alemana y francesa. En la obra temprana de Mann se encuentran impresiones musicales y artísticas, reflexiones sobre el paisaje y las gentes, y su proceso de maduración político-democrático acaecido en sus años en Italia. Chiara Cerri analiza las razones y el trasfondo, los hechos, técnicas de trabajo y figuras literarias de ese viaje a Italia.



Erscheinungsjahr: 2006
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Umfang: 464 Seiten
ISBN: 9783899755817

Preis: 49.90 €

Grisko, Michael: Heinrich Mann und der Film

Grisko, Michael: Heinrich Mann und der Film


Grisko, Michael: Heinrich Mann und der FilmÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Heinrich Mann stellt sich bereits in den 1910er Jahren den ästhetischen, ökonomischen und strukturellen Herausforderungen des neuen Mediums Film. Im Zuge der Nobilitierung des Kinos schreibt er ein Filmexposé nach einer eigenen Novellenvorlage und beweist seine Sensibilität für die kinematografischen Besonderheiten.

In der Weimarer Republik wird der Film im Rahmen seiner politischen Auseinandersetzungen mit den zeitgenössischen Mentalitäten zu einer Signatur der Epoche. Gleichzeitig gerät er im Rahmen der Produktion des Films „Der blaue Engel“ (1930) in die ausdifferenzierte Gemengelage von Ökonomie, Politik und Ästhetik. Mit dem Roman „Die große Sache“ (1930) schreibt er als Reaktion auf die gesellschaftlichen Umbrüche und wahrnehmungsästhetischen Zäsuren eine Romantravestie des Medienzeitalters.

Es ist nicht nur Heinrich Manns Konzeption des sozialen Romans und seine Kritik an der Gegenwartsgesellschaft, auch die biografischen Umstände haben Einfluss auf seine Auseinandersetzungen mit dem Film und dessen Bewertung. Innerhalb der biografischen Klammer bildet nach dem amerikanischen Exil die beginnende Arbeit an dem Romanverfilmung „Der Untertan“ (1951) von Wolfgang Staudte den Abschluss der Überlegungen.


Grisko, Michael: Heinrich Mann und der FilmMehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Michael Grisko studierte Germanistik, Politik und Europäische Medienwissenschaften an der Universität Kassel und der Université Bourgogne, Dijon. 2006 promovierte er an der Universität Kassel in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft.

Rezension/en:
„Insgesamt gelingt Michael Grisko eine gut lesbare, materialreiche und durch Archiv-Material angereicherte Studie. Sie erweist ihren Wert auch und gerade jenseits der Forschung, wo man Heinrich Mann oft nur als Autor der Vorlagen für zwei berühmte Filme kennt.“ (Zeitschrift für Germanistik)

„[...] ganz frisch und etwas anders als gewohnt. Diese umfassende Studie ist ungewöhnlich gut lesbar;[...]“ (Freitag 39, 26. September 2008)

„In Griskos Darstellung wird offenkundig, dass für Heinrich Mann die Beschäftigung mit dem Film sowohl eine ästhetische als auch eine gesellschaftspolitische Auseinandersetzung beinhaltete. Dafür wartet die Untersuchung mit einer umfangreichen Materialfülle auf. Erstmals werden im Zusammenhang mit der zeitgenössischen Filmkultur auch anhand bisher unbekannter Aktivitäten seitens des Autors und der Filmfirmen die unterschiedlichen Bestrebungen gezeigt, Heinrich Manns Prosa- und Dramenwerk zu verfilmen. Auch die zeitgenössische Rezeption der beiden Filme Der blaue Engel sowie der Untertan werden dargestellt. Deutlich wird, inwiefern das Medium Film nicht nur die literarische Werkgenese Heinrich Manns bestimmte, sondern auch zum essentiellen Bestandteil der Rezeptionsgeschichte Heinrich Manns wurde. Den reichen Materialfundus, den Michael Grisko in seiner Studie bietet, wird künftig jeder, der zu ‚Heinrich Mann und der Film’ arbeitet, konsultieren müssen.“ (Weimarer Beiträge)

About this book:
Heinrich Mann already began grappling with the new medium of film in the 1910s. His work in this field includes a script outline based on an original novella manuscript, the production of the film "The Blue Angel" (1930), the novel "Die große Sache" (1930) as a parody of the media age and his work on Wolfgang Staudte's cinematic adaptation of "Man of Straw" (1951). The idea of a socialist novel, contemporary social criticism and his own personal background shaped how Mann explored and viewed cinema.

Sur ce livre:
Dès les années 1910 Heinrich Mann relève les défis que pose le nouveau support le film. Au travers d un exposé cinématographique inspiré d’une de ses œuvres, de la production du film « L’Ange bleu » (1930), du roman « la grosse Affaire » (1930), une parodie de l’ère des médias, jusqu’au travail d’adaptation cinématographique du roman « Le Sujet de l’Empereur » (1951) de Wolfgang Staudte : La conception du roman social et la critique de la société contemporaine ainsi que les circonstances biographiques marquent l’intérêt que Mann porte au film et l’analyse qu’il en fait.

Sobre este libro:
Heinrich Mann asume ya en la década de 1910 los retos que plantea un nuevo medio de comunicación: el cine. La concepción de la novela social y la crítica a la sociedad contemporánea, así como sus propias circunstancias personales, afloran una y otra vez en el trabajo que Heinrich Mann dedica al cine y su valoración, tanto en la sinopsis cinematográfica de una novela propia como en la producción de El ángel azul (1930), la novela Una vida seria (1930) –recreación en clave de farsa de la era de los medios- y la adaptación al cine de su novela El súbdito (1951), dirigida por Wolfgang Staudte.



Erscheinungsjahr: 2008
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 452 Seiten
ISBN: 9783899751109

Preis: 74.90 €

Hoff, Dagmar von; Martin, Ariane: Intermedialität, Mediengeschichte, Medientransfer <br />Zu Georg Büchners Parallelprojekten <i>Woyzeck</i> und <i>Leonce und Lena</i>

Hoff, Dagmar von; Martin, Ariane: Intermedialität, Mediengeschichte, Medientransfer
Zu Georg Büchners Parallelprojekten Woyzeck und Leonce und Lena


Hoff, Dagmar von; Martin, Ariane: Intermedialität, Mediengeschichte, Medientransfer <br />Zu Georg Büchners Parallelprojekten <i>Woyzeck</i> und <i>Leonce und Lena</i>Über dieses Buch

Über dieses Buch:
Georg Büchner eignet sich in besonderer Weise als Gegenstand einer medienwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft. Der Band macht die drei grundlegenden Bereiche Intermedialität, Mediengeschichte und Medientransfer exemplarisch transparent, indem er bisher vernachlässigte Aspekte von Werk und Wirkung dieses Autors in den Blick nimmt:

Intermedialität zeigt sich in den Text-Bild-Verhältnissen im Woyzeck, an den Zeichnungen in der Handschrift des Dramenfragments. Dessen Bedeutung ist nicht zuletzt in seiner intermedialen Anlage begründet, die Einsichten in Büchners Produktionsästhetik vermittelt.

Mediengeschichte wird anhand der Königsphantasien in Leonce und Lena sichtbar, besetzt der Königskörper als mediale Repräsentation von Herrschaft doch kulturhistorisch zentrales Terrain.

Medientransfer ist mit der ersten Verfilmung des Woyzeck präsent, mit Georg C. Klarens Wozzeck (1947). Diese frühe DEFA-Produktion illustriert medienästhetisch aufschlussreich das Spannungsverhältnis von Werk und Wirkung.
Dokumente und Materialien zu diesem Film ergänzen den Band.


Hoff, Dagmar von; Martin, Ariane: Intermedialität, Mediengeschichte, Medientransfer <br />Zu Georg Büchners Parallelprojekten <i>Woyzeck</i> und <i>Leonce und Lena</i>Mehr Informationen

Die Autorinnen:
Dagmar von Hoff, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Medien an der Universität Mainz. Letzte Monographie: Familiengeheimnisse. Inzest in Literatur und Film der Gegenwart (2003). Letzte Mitherausgabe: Textprofile intermedial (2008).

Ariane Martin, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit kulturwissenschaftlicher Ausrichtung an der Universität Mainz. Letzte Monographie: Georg Büchner (2007). Letzte Mitherausgaben: LachArten. (2003), Bühne und Berufe in der Kulturgeschichte des Theaters (2005), Irmgard Keun 1905/2005 (2. Aufl. 2008), Heinrich Mann-Jahrbuch, Lenz-Jahrbuch.

Redaktion: Dr. des. Anett Holzheid

About this book:
The dramatic works of Georg Büchner prove to be a particularly suitable subject for literary studies with an interdisciplinary emphasis on media. Based on examples, and by considering hitherto neglected aspects of the author's work and ist reception, this volume reflects the fundamental concepts of intermediality, media history and media transfer. Intermediality is shown in the text-illustration relationship in Woyzeck: The drawings within the original manuscript of this drama fragment not only function as an essential inspirational source for the text formation but furthermore give insight into the creational process and aesthetics of Büchner. The topic of media history is highlighted through the king's fantasies in the drama Leonce and Lena because the king's body, as a medial representation of authority, marks a pivotal place in cultural history. Media transfer is covered by the first movie adaptation of Woyzeck, Georg C. Klaren's Wozzeck (1947). This early DEFA production illustrates how its aesthetics create a tension between the movie and its effects on the audience. Primary source documents on the movie complete the volume.



Erscheinungsjahr: 2008
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 240 Seiten
ISBN: 9783899751499

Preis: 42.90 €

Hoff, Dagmar von; Spies, Bernhard (Hg.): Textprofile intermedial

Hoff, Dagmar von; Spies, Bernhard (Hg.): Textprofile intermedial


Hoff, Dagmar von; Spies, Bernhard (Hg.): Textprofile intermedialÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Dass Texte ein Profil erhalten, indem sie sich auf andere Medien beziehen, ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen, auf welche Weise Texte Medien reflektieren, wie sich Medien über Texte vermitteln, welchen Verfremdungen Texte medial unterliegen und wie Medienreflexionen selbst neue Texte hervorbringen. An historischen Beispielen vom Medea-Mythos bis zur fotorealistischen Malerei wird den konzeptionellen Prämissen von Intermedialität nachgegangen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Intermedialität der Romantik, ein anderer auf dem Verfahren, durch Medienzitate einen Subtext zu kreieren, der zum eigentlichen Text wird, ein weiterer auf der Selbstauflösung des Mediums als ästhetisches Experiment und Kommunikationsstrategie. Aufmerksamkeit gilt auch der besonderen Rolle des Fotografischen und des Filmischen in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Beigetragen haben Literatur-, Film- und Theaterwissenschaftler aus Berlin, Bochum, Hamburg, Paris, Mainz und Siegen.


Hoff, Dagmar von; Spies, Bernhard (Hg.): Textprofile intermedialMehr Informationen

Die Herausgeber:
Dagmar von Hoff, Dr. phil., Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Medien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: Literatur des 18.-20. Jahrhunderts, Intermedialität, Literaturverfilmung, Avantgarde, Kulturwissenschaften und Gender Studies. Aktuelle Monografien: Familiengeheimnisse. Inzest in Literatur und Film der Gegenwart (2003); Intermedialität, Mediengeschichte, Medienadaption. Zu Georg Büchners Parallelprojekten ‚Woyzeck’ und ‚Leonce und Lena’ (zus. mit Ariane Martin, 2008).

Bernhard Spies, Dr. phil., Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Arbeitsschwerpunkte: Deutschsprachige Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Exilliteratur, Formen des Komischen in der Literatur. Mitherausgeber von Anna Seghers. Werke in 23 Bänden (2000 ff.) und von literatur für leser.

About this book:
A text can acquire profile by referring to other media. The contributions in this volume analyse the way a text reflects other media, how media are communicated through texts, which alienations texts face by media, and how media reflections create new text. Historical examples – from the Myth of Medea to photorealism in painting – are the basis for research into conceptional premisses of intermediality.

Sur ce livre:
Les textes obtiennent un profil lorsqu’ils font référence à d’autres supports médiatiques. Les articles de ce volume examinent de quelle manière les textes reflètent les médias, comment les médias peuvent être véhiculés au travers des textes, à quelles aliénations sont soumis les textes au vu des médias et comment les réflexions relatives aux supports médiatiques génèrent de nouveaux textes. Au travers d’exemples historiques du mythe de Médée jusqu’à la peinture photo-réaliste sont en outre analysées les prémisses conceptuelles de l’intermédialité.

Sobre este libro:
Un texto puede destacarse haciendo referencia en él a otros medios. Los artículos que componen el presente volumen examinan el modo en que los textos reflejan esos medios, la anera en que los medios se transmiten a través de textos, las alteraciones a las que están expuestos los textos en los medios y cómo las reflexiones sobre los medios dan lugar a nuevos textos. También se analiza el concepto de intertextualidad mediática a partir de ejemplos históricos, desde el mito de Medea hasta la pintura fotorrealista.

Rezension:
„Die Beiträge dieses Bandes umfassen nicht nur ein breites inhaltliches Spektrum, sondern haben dabei auch schon ein beachtliches internationales Wissenschaftsniveau erreicht.“ (Info DaF)



Erscheinungsjahr: 2008
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 360 Seiten
ISBN: 9783899751284

Preis: 49.90 €

Jakobi, Carsten (Hg.): Exterritorialität <br />Landlosigkeit in der deutschsprachigen Literatur

Jakobi, Carsten (Hg.): Exterritorialität
Landlosigkeit in der deutschsprachigen Literatur


Jakobi, Carsten (Hg.): Exterritorialität <br />Landlosigkeit in der deutschsprachigen LiteraturÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Die Begriffe „Landlosigkeit“ – „Exterritorialität“ werden in diesem Sammelband unter einem literaturwissenschaftlich-philosophischen Blickwinkel einer Sichtung hinsichtlich ihrer theoretischen Produktivität unterzogen. Der kategoriale Rahmen geht dabei über bisherige Verwendungen hinaus, insofern Exterritorialität nicht auf ein sprachlich-geografische Faktum reduziert, sondern in einem umfassenderen Sinne als intellektuelle und ästhetische Freisetzung von den Verbindlichkeiten kulturell-ideeller und materieller Inklusion transparent gemacht wird.

In Fallstudien, die von den Anfängen der europäischen Weltreisen über die Konstruktion von Nationalliteraturen bis zur literarischen Bewältigung der problematischen Individualitäten im 20. Jahrhundert reichen, wird ein erweitertes topisches Bedeutungsfeld umrissen, innerhalb dessen die literarische Produktivität von Landlosigkeit ebenso aufgezeigt wird wie die Versuche, ihrer literarisch Herr zu werden. Das Spektrum der berücksichtigten Autoren reicht von Marco Polo über Moses Mendelssohn, Christoph Martin Wieland, Jacob Michael Reinhold Lenz, Joseph Eichendorff und Heinrich Mann bis zu Paul Celan und Thomas Bernhard.


Jakobi, Carsten (Hg.): Exterritorialität <br />Landlosigkeit in der deutschsprachigen LiteraturMehr Informationen

Der Herausgeber:
Carsten Jakobi, Juniorprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Mainz. Arbeitsgebiete: Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, Verhältnis des literarischen und wissenschaftlichen Diskurses.

Mit Beiträgen von:
Stephan Braese
Carsten Jakobi
Karen Joisten
Monika Lippke
Ariane Martin
Markus May
Nikola Roßbach
Anja Schonlau
Bernhard Spies

About this book:
In this anthology, the theoretical productivity of the concept “extra-territoriality” is dealt with from a literary studies and philosophical standpoint. Extra-territoriality is elucidated as a releasing of the constrictions of cultural, ideological and material inclusion. In case examples, the literary productivity of landlessness is dealt with as well as the attempts to master it by means of literature.

Sur ce livre:
L'auteur aborde dans ce volume le concept « d'exterritorialité » sous un aspect philosophico-littéraire par rapport à sa productivité théorique. Il tente de définir l'exterritorialité comme une forme de libération de l'attachement culturel et de l´appartenance matérielle. A travers des études de cas, l'auteur va chercher à définir la productivité littéraire engendrée par cette « absence d´attaches » ainsi que les tentatives qui tentent de maîtriser ce phénomène en littérature.

Sobre este libro:
En esta antología se examina el concepto de “extraterritorialidad” desde un punto de vista filosófico-literario con respecto a su productividad teórica. El concepto de extraterritorialidad es entendido como la libración de las obligaciones impuestas por la inclusión que ejercen ideales culturales y aspectos materiales. En estudios científicos concretos se tematiza también la productividad literaria resultante de la pérdida de la patria, así como el intento de acceder a ella desde la literatura.



Erscheinungsjahr: 2006
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 252 Seiten
ISBN: 9783899750614

Preis: 39.90 €

Lippke, Monika: Heinrich Manns Opernroman <i>Die kleine Stadt</i><br/>Korrespondenz der Künste im europäischen Kontext

Lippke, Monika: Heinrich Manns Opernroman Die kleine Stadt
Korrespondenz der Künste im europäischen Kontext


Lippke, Monika: Heinrich Manns Opernroman <i>Die kleine Stadt</i><br/>Korrespondenz der Künste im europäischen KontextÜber dieses Buch

Über dieses Buch:

Die kleine Stadt (1909) bildet Heinrich Manns Beitrag zur ästhetischen Innovation in der Moderne. Entscheidend ist der enge Bezug zur italienischen Oper, den die Studie erstmals beleuchtet. Im produktiven Austausch der Künste entsteht ein Genre, das auf der polyphonen Synthese vieler Gestaltungselemente basiert. Inhaltlich entwirft es ein Demokratiemodell als Gegenpol zum deutschen Kaiserreich. Für dieses neuartige Genre führt die Autorin den Begriff ,Opernroman‘ ein.

Das Buch bestimmt Manns sinnliches Musikverständnis und dessen Relation zum politischen Anspruch des Autors. Die detaillierte Strukturanalyse orientiert sich am Vorbild der Oper und macht die virtuose Textur des Romans transparent.

Die kulturhistorischen Kontexte der italienischen Operntradition, insbesondere Puccinis, sowie der Musikdiskussion französischer Literaten erweisen sich als zentral für die ästhetische Konzeption des Opernromans. Damit grenzt sich Heinrich Mann vom Wagner’schen Gesamtkunstwerk ab.


Lippke, Monika: Heinrich Manns Opernroman <i>Die kleine Stadt</i><br/>Korrespondenz der Künste im europäischen KontextMehr Informationen

Die Autorin:
Monika Lippke studierte deutsche und romanische Philologie in Mainz und Pavia (Italien). Seit 2005 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der TU Darmstadt.

Sur ce livre:
Die kleine Stadt (1909) représente la contribution d’Heinrich Mann à l’innovation esthétique dans la Modernité. De l'échange productif des arts naît un genre qui se base sur la synthèse de nombreuses voix et de nombreux éléments de création. Pour ce nouveau genre, l’auteur introduit la notion de « Roman opéra ». Au niveau du contenu, il devient le véhicule d’un modèle de démocratie qui s’oppose à l’empire allemand.

Cette étude illustre la compréhension sensorielle que Mann a de la musique et sa relation à l’exigence démocratique de l’auteur. L’analyse détaillée de la structure du livre s’oriente sur le modèle de l’opéra et confère à la texture du roman une transparence supplémentaire.

Les contextes historico-culturels de la tradition italienne de l’opéra, en particulier ceux de Giacomo Puccini, ainsi que la discussion des gens de lettre français sur la musique se révèlent être centraux pour la conception esthétique du « roman opéra ». Heinrich Mann se distingue ainsi de l’œuvre d’art pluriforme wagnérienne.

Rezension:
„Die hier vorl. Untersuchung analysiert den Roman mit großer musikhistorischer Sachkunde eindringlich und überzeugend als ‚Operroman’. […] Abgerundet wir diese für die Forschung fortan unverzichtbare Analyse durch das im Anhang aus dem Nachlass abgedruckte Libretto jener im Roman aufgeführten fiktiven Oper ‚Die arme Tonietta’, deren Handlung dort nur aus den partikularen Wahrnehmungen vieler verschiedener Figuren erahnbar wird.“ (GERMANISTIK)



Erscheinungsjahr: 2009
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 424 Seiten
ISBN: 978-3-89975-188-8

Preis: 59.90 €

Papke, Kaja: Heinrich Manns Romane <i>Die Jagd nach Liebe</i> und <i>Zwischen den Rassen</i> <br />Mentalitäten, Habitusformen und ihre narrative Gestaltung

Papke, Kaja: Heinrich Manns Romane Die Jagd nach Liebe und Zwischen den Rassen
Mentalitäten, Habitusformen und ihre narrative Gestaltung


Papke, Kaja: Heinrich Manns Romane <i>Die Jagd nach Liebe</i> und <i>Zwischen den Rassen</i> <br />Mentalitäten, Habitusformen und ihre narrative GestaltungÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Heinrich Mann realisiert schon mit seinen beiden Romanen Die Jagd nach Liebe (1903) und Zwischen den Rassen (1907) seine ‚soziologische Romankonzeption‘. Im Medium der Fiktion nimmt er eine frühe Form der Mentalitätshistoriographie vor. Seine literarische Konstruktion weist außerdem entscheidende Über-einstimmungen mit Bourdieus Gesellschaftstheorie auf. Heinrich Mann entwirft an seinen Figuren Merkmale, die der Soziologe erst später als Charakteristika des Habitus herausstellt: die Implikationen von gesellschaftlichen Strukturen und dem gesamten Lebensstil, wie z.B. das Verhältnis zur Ästhetik, zum eigenen Körper und zum anderen Geschlecht. Heinrich Mann nutzt eine Fülle raffinierter narrativer Techniken und verbindet Kunst und Wissenschaft auf einem hohen ästhetischen Niveau.

Die interdisziplinäre Ausrichtung dieses Buches stellt die Analyse der beiden Romane in einen kulturwissenschaftlichen Rahmen. Bourdieus Habituskonzept, seine Geschlechtersoziologie, die Konzepte der Mentalität, der Inszenierung sowie der Polyphonie (Bachtin) und Genettes Erzähltheorie werden zueinander in Beziehung gesetzt und bilden das theoretische Fundament, mit dem die beiden komplexen Romane erforscht werden.


Papke, Kaja: Heinrich Manns Romane <i>Die Jagd nach Liebe</i> und <i>Zwischen den Rassen</i> <br />Mentalitäten, Habitusformen und ihre narrative GestaltungMehr Informationen

Über die Autorin:
Kaja Papke studierte Germanistik, Romanistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel. 2006 promovierte sie an der Universität Kassel in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft.

About this book:
The analysis of Heinrich Mann’s novels Die Jagd nach Liebe and Zwischen den Rassen have been situated in an interdisciplinary manner within a cultural framework. Bourdieu’s concept of habit and his sociology of race as well as Genette’s theory of narrative and Bachtin’s concept of a polyphone novel are shown in relation to one another and form the theoretic base of the study.

Sur ce livre:
Du point de vue interdisciplinaire, l’analyse des romans d’Heinrich Mann Die Jagd nach Liebe et Zwischen den Rassen se place dans le cadre des sciences culturelles. Le concept d’habitus de Bourdieu et sa sociologie des sexes, de même que la théorie du narratif de Genette et le concept de Bachtin du roman polyphone sont mis en relation les uns avec les autres et en forment le fondement théorique.

Sobre este libro:
Esta obra presenta un análisis interdisciplinario de las novelas de Heinrich Mann Die Jagd nach Liebe y Zwischen den Rassen, tomando los estudios culturales como marco. La base teórica la constituye una relación entre el concepto de habitus de Bourdieu, su sociología de los sexos, así como la teoría narrativa de Genettes y el concepto de la novela polifónica de Bachtin.



Erscheinungsjahr: 2007
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 674 Seiten
ISBN: 9783899750881

Preis: 74.90 €

RoÃbach, Nikola (Hg.): Ibsen-Parodien in der frühen Moderne

Roßbach, Nikola (Hg.): Ibsen-Parodien in der frühen Moderne


RoÃbach, Nikola (Hg.): Ibsen-Parodien in der frühen ModerneÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Ohne Henrik Ibsen ist der Beginn des modernen Dramas und Theaters nicht vorstellbar. Im ausgehenden 19. Jahrhundert genießt in Deutschland kein einheimischer Theaterautor vergleichbare Aufmerksamkeit und Anerkennung. Es grassieren Ibsen-Kult, Ibsen-Mode, Ibsen-Fieber. Man verschlingt seine Bücher, sieht seine Stücke, ahmt sie nach oder schreibt gegen sie an – und parodiert sie. Der Norweger ist einer der meistparodierten Dramatiker der Jahrhundertwende, einer ohnehin auffällig parodiebegeisterten Zeit.

Ibsen-Parodien werden verfasst von arrivierten Dichtern und Kritikern, von Journalisten, Humoristen und Gelegenheitsschreibern. Sie erscheinen in verschiedenen Kontexten und Medien: in Kabaretts, Spezialitätentheatern, humoristischen Zeitschriften, Anthologien, Heft- und Buchreihen. Das Spektrum reicht von anspruchsvollen literaturkritischen bis hin zu rein ulkigen Texten.

Parodien sind wertvolle Rezeptionszeugnisse. Die vorliegende repräsentative Sammlung druckt unbekannte, neu aufgefundene Texte erstmals ab und macht an entlegener Stelle Publiziertes wieder zugänglich. Ein Anhang dokumentiert zudem sämtliche Ibsen-Parodien, die im Zeitraum 1870 bis 1914 gefunden oder belegt werden konnten.


RoÃbach, Nikola (Hg.): Ibsen-Parodien in der frühen ModerneMehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Nikola Roßbach ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Darmstadt. In ihrer Habilitationsschrift behandelt sie "Theater über Theater. Parodie und Moderne 1870-1914". Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschsprachigen Literatur- und Kulturgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts.

Rezension/en:
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es Nikola Roßbach [...] gelungen ist ein Werk zu schaffen, das sowohl Ibsen-Liebhabern als auch 'Nicht-Eingeweihten' Freude bereiten dürfte und die Möglichkeit bietet, das Oeuvre eines großartigen Dramatikers kennenzulernen bzw. bereits bestehende Erkenntnisse weiter zu vertiefen. Somit hat Roßbach ihr Ziel, einen Einblick in eine weniger bekannte, jedoch sehr zeittypische Form der Ibsen-Rezeption zu geben (S. 233), erreicht."´(theaterforschung.de)

About this book:
Without Henrik Ibsen, the advent of modern drama would be unimaginable. To this day, his books are devoured, his plays watched – and parodied. These parodies are valuable testimonials of how the works were received. They are written by poets and critics, journalists, humorists and occasional authors. The representative collection in hand contains hitherto unknown, newly discovered works and makes evasive texts published in slightly obscure circumstances available again. The Addendum documents all Ibsen parodies which can be found or identified for the period from 1870 to 1914.

Sur ce livre:
Il n'est pas possible d'imaginer les débuts du drame moderne sans évoquer l'œuvre d'Henrik Ibsen. On dévore ses livres, on voit ses pièces et on les parodie. Ces parodies écrites par des poètes, des critiques littéraires, des journalistes, des humoristes et des écrivains amateurs, constituent d'importantes preuves de la réception de l'œuvre de l'auteur norvégien. Cette collection très représentative de son œuvre, présente de nouveaux tirages de textes jusqu'à maintenant inconnus ou bien d'autres publications de l'auteur récemment retrouvées. Ainsi, elle rend de nouveau accessible à tous sous une forme inattendue l'art de la publication. Un supplément fournit une documentation sur toutes les parodies d'Ibsen retrouvées entre 1870 et 1914 ou dont on a pu justifier le lien de parenté avec l'auteur de Hedda Gabler.

Sobre este libro:
Los inicios del drama moderno serían del todo impensables sin Henrik Ibsen. Sus libros se leen con avidez, sus obras teatrales se contemplan – y se parodian. Estas parodias realizadas por poetas y críticos, periodistas, humoristas y escritores ocasionales son un valioso testimonio de reconocimiento. Esta representativa recopilación reproduce textos desconocidos, redescubiertos y vuelve a hacer accesibles aquéllos publicados en el olvido. En un anexo se documentan las parodias completas de Ibsen que podrían haberse encontrado o situarse en el periodo de 1870 a 1914.



Erscheinungsjahr: 2005
Einbandart: Paperback
Format: 14,7 x 21
Sprache: Deutsch
Umfang: 248 Seiten
ISBN: 9783899755312

Preis: 39.90 €

Schmidt, Simone Francesca: "Oft ist das Leben ein Tod [...] und der Tod ein besseres Leben" <br />Selbstmord und Mord im Werk von J. M. R. Lenz

Schmidt, Simone Francesca: "Oft ist das Leben ein Tod [...] und der Tod ein besseres Leben"
Selbstmord und Mord im Werk von J. M. R. Lenz


Schmidt, Simone Francesca: "Oft ist das Leben ein Tod [...] und der Tod ein besseres Leben" <br />Selbstmord und Mord im Werk von J. M. R. LenzÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Die Motive Mord und Selbstmord im Werk des Sturm und Drang-Autors Jakob Michael Reinhold Lenz waren bislang – obwohl Lenz’ enger Bezug zu Goethes Werther bekannt war – noch nicht systematisch untersucht.

Die Autorin zeigt, dass Lenz’ Selbstmordverständnis drei Phasen durchläuft (Frühphase bis 1768, Straßburger Jahre und Spätwerk ab 1779). In Straßburg entwickelt Lenz eine neue, durchaus ungewöhnliche Position: Die Selbstmorde seiner Figuren müssen vor dem Hintergrund von Lenz’ Theologie des freien Handelns gelesen werden, da die Selbstmörder dem göttlichen Postulat des Handelns folgen und nicht zufällig Christusmerkmale tragen.
Gleichzeitig kann am Beispiel des Selbstmordes Lenz’ facettenreiches Verhältnis zum französischen Materialismus beschrieben werden. Obwohl Lenz den Materialisten um Paul Thiry d’Holbach kritisch gegenübersteht, rezipiert er Elemente von Holbachs Selbstmordverständnis aus dessen Werk System der Natur und verbindet diese mit christlichen Impulsen. Das Motiv Mord zeigt – in Kongruenz zur Giftmetapher bei Rousseau – die Brüchigkeit der gesellschaftlichen Strukturen und transportiert Kritik an einer falsch gelebten Aufklärung.


Schmidt, Simone Francesca: "Oft ist das Leben ein Tod [...] und der Tod ein besseres Leben" <br />Selbstmord und Mord im Werk von J. M. R. LenzMehr Informationen

Über die Autorin:
Simone Francesca Schmidt, geb. 1976 in Idar-Oberstein, Studium der Germanistik und der Evangelischen Theologie in Trier, Koblenz und Mainz, Staatsexamen für Lehramt Realschule und Gymnasium, Promotion Universität Mainz 2010.

About this book:
The motives of murder and suicide in "Sturm und Drang“ (Storm and Stress) period author’s Jakob Michael Reinhold Lenz’s works have hitherto not been examined systematically – despite the fact that Lenz’s reference to Goethe’s Werther was common knowledge.

The author shows that Lenz’s understanding of suicide went through three phases (the early phase up to 1768, the Straßburg Years, and his late work from 1779). In Straßburg, Lenz develops a new, extraordinary position: His protagonists’ suicides have to be considered on the background of Lenz’s theology of free acting, as the suicide victims follow the divine postulate of acting, and the fact that they show certain „Christ Features“ is not accidental. At the same time, the concept of suicide describes Lenz’s multi-faceted relationship with French Materialism. Despite Lenz’s critical stance towards the Materialists around Paul Thiry d’Holbach, he absorbs elements of Holbach’s understanding of suicide from his work System of Nature, and combines them with Christian impulses. The murder motive shows – corresponding to Rousseau’s poison metaphor – the brittleness of society’s structures, and delivers criticism of enlightenment wrongly lived.



Erscheinungsjahr: 2010
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 420 Seiten
ISBN: 9783899752038

Preis: 59.90 €