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DemOkrit

Studien zu Parteienkritik und Parteienhistorie
Schriftenreihe der Vereinigung Demokratische Offenheit (DemO) e. V.

Hrsg. von:
Dierk-Eckhard Becker
Ulrich Gill
Bettina Kähler
Axel Misch
Ulf Skirke
Helmut Stubbe da Luz
Elmar Wiesendahl

Im Rahmen der Reihe DemOkrit werden Hochschulschriften und andere wissenschaftliche Beiträge zu Parteienkritik und Parteienhistorie veröffentlicht.

Dabei handelt es sich vorzugsweise um solche Arbeiten, die sich interdisziplinär in den Bereichen Politikwissenschaft (inklusive Politischer Psychologie), Soziologie (vor allem Organisationssoziologie), Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft, Allgemeiner Verhaltensforschung (Ethologie) und Philosophie bewegen.

Brauers, Christof: Die FDP in Hamburg 1945-1953 <br />Start als bürgerliche Linkspartei. Mit einem Vorwort von Hildegard Hamm-Brücher

Brauers, Christof: Die FDP in Hamburg 1945-1953
Start als bürgerliche Linkspartei. Mit einem Vorwort von Hildegard Hamm-Brücher


Brauers, Christof: Die FDP in Hamburg 1945-1953 <br />Start als bürgerliche Linkspartei. Mit einem Vorwort von Hildegard Hamm-BrücherÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Radikaldemokratisch, sozialliberal und antifaschistisch sind nicht unbedingt die Attribute, die einem auf Anhieb einfallen, wenn es darum geht, den Gründungsprozess der Freien Demokratischen Partei nach 1945 zu skizzieren. In einem liberalen Umfeld, in dem allein schon der Begriff „sozial“ unter Sozialismusverdacht stand und in dem bereits die bloße Erinnerung an die NS-Vergangenheit zu geradezu reflexhaften Abwehrreaktionen führte, klingt dies in der Tat zunächst befremdlich.

Die vorliegende Untersuchung über die FDP in Hamburg im Zeitraum zwischen 1945 und 1953 beschreibt auf der Basis intensiver Quellenrecherche in in- und ausländischen Archiven, in Privatnachlässen und mit Hilfe zahlreicher Zeitzeugenbefragungen den einzigartigen und letztlich gescheiterten Versuch der liberalen Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg als bürgerliche Linkspartei. Es war aber nicht zuletzt dieser „Hamburger Kurs“, der entscheidend dazu beitrug, dass die Bundes-FDP Anfang der 50er Jahre nicht im Fahrwasser der von der Parteirechten propagierten „nationalen Sammlung“ weit nach rechts abgetrieben wurde.


Brauers, Christof: Die FDP in Hamburg 1945-1953 <br />Start als bürgerliche Linkspartei. Mit einem Vorwort von Hildegard Hamm-BrücherMehr Informationen

Über den Autor:
Christof Brauers, geb. 1962, Studium der Fächer Geschichte und Jura in London und Hamburg; 1988 bis 2004 Zeitschriften- und TV-Redakteur. 2004 Wechsel in den Schuldienst. Veröffentlichungen zur Parteiengeschichte.

Rezension/en:
"Diese Arbeit ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ außergewöhnlich, wissenschaftlich ambitioniert [...]. Das Buch von Brauers ist eine Fundgrube für solche, die sich für die Zeitgeschichte Hamburgs, die Frühphase der FDP oder die Rolle der Liberalen in der Hansestadt oder für alle drei Themen und neue Erkenntnisse dazu interessieren." (ZParl)



Erscheinungsjahr: 2007
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 742 Seiten
ISBN: 9783899755695

Preis: 59.90 €

Gonitzke, Andreas: "Innerparteiliche Demokratie" in Deutschland <br />Das kritische Konzept und die Parteien im 20. Jahrhundert

Gonitzke, Andreas: "Innerparteiliche Demokratie" in Deutschland
Das kritische Konzept und die Parteien im 20. Jahrhundert


Gonitzke, Andreas: "Innerparteiliche Demokratie" in Deutschland <br />Das kritische Konzept und die Parteien im 20. JahrhundertÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Im Bonner Grundgesetz von 1949 ist festgelegt, dass der innere Aufbau der politischen Parteien demokratisch sein müsse. Eine derartige Bestimmung gab es vor 1933 nicht, die Idee dazu allerdings schon. Woher kommt dieses Konzept der innerparteilichen Demokratie? Wer hat es entwickelt? Wer hat sich dafür eingesetzt? Wer hat die innerparteilichen Verhältnisse in der Vergangenheit aus demokratisch-pluralistischer Sicht kritisiert? Und ist die „Muss“-Bestimmung in Artikel 21 des Grundgesetzes bis heute erfüllt?

Andreas Gonitzke skizziert nicht nur den Verlauf der Ausarbeitung sowie der - bislang lückenhaften - Umsetzung des Konzepts der innerparteilichen Demokratie. Er stellt exemplarisch politische Entwicklungen und Zustände dar, die Zweifel am Vorhandensein innerparteilicher Demokratie in Deutschland aufkommen ließen und lassen.


Gonitzke, Andreas: "Innerparteiliche Demokratie" in Deutschland <br />Das kritische Konzept und die Parteien im 20. JahrhundertMehr Informationen

Über den Autor:
Andreas Gonitzke studierte Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg. Der Diplom-Politologe ist heute als Offizier im Bereich der Operativen Information tätig.

Rezension/en:
"Seine Studie überschreitet den Rahmen einer abstrakten politischen Ideengeschichte. Vielmehr stellt sie die Diskrepanz zwischen Realität und Anspruchsdenken umfassend heraus, und erklärt, warum die reale Parteiengeschichte von einer kontruktiven Parteienkritik partiell unbeeinflusst blieb." (TYPE Magazine)



Erscheinungsjahr: 2004
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Umfang: 184 Seiten
ISBN: 9783899754940

Preis: 29.90 €

Nickel, Lutz: Dehler - Maier - Mende Parteivorsitzende der FDP: Polarisierer - Präsident - Generaldirektor

Nickel, Lutz: Dehler - Maier - Mende Parteivorsitzende der FDP: Polarisierer - Präsident - Generaldirektor


Nickel, Lutz: Dehler - Maier - Mende Parteivorsitzende der FDP: Polarisierer - Präsident - GeneraldirektorÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Thomas Dehler, Reinhold Maier und Erich Mende haben als Parteivorsitzende der FDP ein zwiespältiges Image. Doch sind sie deshalb auch in ihren Ämtern gescheitert?

Ziel des Autors ist es, die durch die jeweiligen Persönlichkeitsfaktoren, (Partei-) Strukturen, politischen wie gesellschaftlichen Konstellationen als auch Machtressourcen bedingte politische Führung zu ergründen. So gerät auch die spezifische Bedeutung und Rolle von Dehler, Maier und Mende als Vorsitzende für die FDP in den Blick.

Eine zentrale Stellung nimmt dabei der Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren auf die politische Führung der drei ein – auf ihren Aufstieg, ihr Agieren und Wirken wie ihr politisches Ende. Der Aspekt politische Führung und insbesondere der Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren sind bislang in der deutschen Politikwissenschaft kaum untersucht worden.

Der Autor verdeutlicht, dass die unterschiedlichen Führungsstile von Dehler, Maier und Mende den Verhältnissen und Anforderungen der FDP der jeweiligen Epoche entsprachen, bis schließlich geänderte Bedingungen einen Wechsel an der Spitze erforderten.


Nickel, Lutz: Dehler - Maier - Mende Parteivorsitzende der FDP: Polarisierer - Präsident - GeneraldirektorMehr Informationen

Über den Autor:
Lutz Nickel ist Politikwissenschaftler. Er wurde 1976 in Nordhausen/Thüringen geboren. Nach seinem Studium in Göttingen und Leiden/Niederlande promovierte er an der Universität Göttingen.

Rezension/en:
"Nickels einprägsam geschriebene, teils historische, teils politologische Studie, die - der 'Philosophie' der Reihe DemOkrit entsprechend - konstruktive Kritik an bestimmten Zügen der Partei(en)politik übt, trägt vor allem zur Beantwortung der Frage bei, wie wir uns den Einfluss von 'Persönlichkeitsfaktoren' auf da Verhältnis von '(An-)Führern' und '(An-)Geführten' vorzustellen haben." (Das Rathaus - Zeitschrift für Kommunalpolitik)

"Das Buch ist interessant für alle Führer, Manager, Entscheider - in Politik, Gesellschaft, Militär." (Typemagazine)



Erscheinungsjahr: 2005
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 432 Seiten
ISBN: 9783899755558

Preis: 49.90 €