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Forbrich, Herle: Herrenhäuser ohne Herren
Ostelbische Geschichtsorte im 20. Jahrhundert

Über dieses Buch:
Die Gutswirtschaft prägte über vier Jahrhunderte den Raum zwischen Elbe und Finnischem Meerbusen. Ein Netz aus mehr als 10.000 Herrenhäusern, Parks und Gutsgebäuden war das Ergebnis.

Doch Demokratisierung, Industrialisierung und vor allem die politischen Umbrüche im 20. Jahrhundert haben deren Bedeutung und Funktion verändert. Zerstörung, Nutzung und Erhalt der ostelbischen Herrenhäuser werden hier erstmals in transnationaler Perspektive dokumentiert und auf Basis verschiedensprachiger Literatur analysiert: Fünf Umnutzungsformen und zwei Umnutzungsstrategien werden definiert. Typische Entwicklungen in der DDR, Polen und den baltischen Republiken Estland und Lettland werden dargelegt. Lösungsansätze für heutige Fragen nach Nutzung und Erhalt der Güter werden aufgezeigt.

„Eine verdienstvolle, kühne Arbeit zu einem überaus wichtigen Thema. Man stelle sich vergleichsweise vor, in Bayern wären nach dem Zweiten Weltkrieg die Kirchen verschwunden.“ Karl Schlögel, Europa-Universität Viadrina.

Über die Autorin:
Herle Forbrich ist Kulturwissenschaftlerin. Sie studierte in Frankfurt (Oder), Tartu (Estland) und Vaasa (Finnland). Sie arbeitet als freie Wissenschaftlerin und Autorin. Näheres unter: hermanors.com.

Rezension:
„Für alle, die an Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher, kultureller und architektonischer Entwicklungen interessiert sind, und das speziell im osteuropäischen Raum, ist dieses Buch eine Fundgrube.
[...] gründlich, detailgerecht und in große Zusammenhänge gestellt [...].
Das Buch liest sich sehr flüssig durch seinen objektiven, unprätentiösen Stil [...].“
(KONSENS)

Erscheinungsjahr: 2008
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 276 Seiten
ISBN: 9783899751505

Preis: 29.00 €