Über dieses Buch:Der epochale, sozialpolitische Umbruch und die daraus resultierende nachhaltige Veränderungsdynamik in unserer Gesellschaft erweisen sich als Heerausforderung für die Soziale Arbeit. Alte, aber auch neuartige Probleme führen zu Konflikten, die gelöst werden müssen.
Konflikte entstehen aus der Möglichkeit von Alternativen, welche mit der Komplexität eines Systems zunehmen, was auch auf die Wohnungslosenhilfe zutrifft. Die Abklärung, welcher Art solche Konflikte in der Vergangenheit waren, wo und wann sie innerhalb der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege und im Fachbereich auch gegenwärtig minifest werden, ist Gegenstand dieser ausführlichen Analyse.
Die Aktualität und Brisanz konfliktiver Faktizität bleibt bestehen. Insofern sind hier die meisten Rückschlüsse zur Konfliktproblematik und die Diskussion entsprechender Lösungspotentiale auch auf die Gegenwart und andere Sektoren Sozialer Arbeit übertragbar.
Über den Autor / die Autorin: Horst Roland Ludwig Bellwinkel, Dr. phil., geb. 1930 in München, Dipl. Sozialpädagoge (FH), Studium der Pädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. - Langjährige Praxis in der Jugendarbeit, als Heimleiter, in der ambulanten Sozial-Beratung, sowie als Koordinator und Geschäftsführer der AG Wohnungslosenhilfe München und Oberbayern - Lehrbeauftragter im Fachbereich Sozialwesen (FH) der Kath. Univ. Eichstätt-Ingolstadt.
Preis: 59.90 €
Über dieses Buch:Im Fokus dieser umfassenden, interdisziplinären Analyse stehen die Kinder, die als handelnde Individuen ihre jeweils eigenen Kindheiten inszenieren und somit zugleich auch unterschiedlichste Kinderräume erschaffen und gestalten.Dem Autor gelingt es, über die Verknüpfung postmoderner Theorien mit Praxisbeispielen die Vielfalt der Wahrnehmungsräume von Kindern in einem vielschichtigen, innovativ-komplexen Zusammenhang zu analysieren. Über neue Perspektiven deutet er sie und formuliert entsprechende Konsequenzen für die Handlungen der Erwachsenen.
Über den Autor / die Autorin: Karlheinz Benke legte mit dieser Arbeit seine Dissertation am Institut für Geographie an der Universität Wien vor. Er engagiert sich seit Jahren als Reformpädagoge und Erziehungshelfer im (außer)schulischen Bereich und setzt sich praktisch und theoretisch mit kinder- und jugendrelevanten Themen auseinander.
Rezension/en: "Damit ist eine wichtige Basis für eine Sozialgeographie der Kinder gelegt, an die weiterführende Projekte und Forschungen anknüpfen können. Das Buch ist in diesem Sinn für die Geographie wichtig. - Ein Buch das viel Stoff beinhaltet und zum Denken und Diskutieren anregt!" (socialnet)
Preis: 44.90 €
Über dieses Buch:Die Bedeutung der Kinderbetreuung für die Vereinbarung von Beruf und Familie ist ein viel diskutiertes Thema. Betreuungseinrichtungen für Kinder sind in Deutschland in regional sehr unterschiedlicher Dichte und Qualität vorhanden. Insbesondere im Zusammenhang mit der Berufstätigkeit von hoch qualifizierten Müttern steht die Frage nach bedarfsgerechten Kinderbetreuungsmöglichkeiten zur Debatte.In einer empirischen Untersuchung wurden 435 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitäten Heidelberg und Leipzig mittels eines Online-Fragebogens befragt und mit einer Auswahl von 26 Müttern und Vätern qualitative Interviews durchgeführt. Darin wurde nach der Bedeutung von privaten und institutionellen Betreuungsmöglichkeiten, sowie dem regionalen und gesellschaftlichen Kontext der Kinderbetreuung gefragt.Die Perspektive einer handlungstheoretischen Sozialgeographie lenkt den Fokus auf die Handlungsoptionen bzw. –beschränkungen, die sich durch bestehende Möglichkeiten der Kinderbetreuung ergeben. Dieses Buch dokumentiert den Ablauf der Forschungsarbeit und stellt Ergebnisse der Untersuchung in einen gesamtdeutschen Kontext.
Über den Autor / die Autorin: Ute Forster wurde 1972 in Nürnberg geboren. Sie studierte Geographie, Politik und Soziologie an den Universitäten Wien und Heidelberg, wo sie als Mitarbeiterin tätig war. Im Jahr 2006 schloss sie ihr Studium mit der Promotion ab.
Preis: 34.90 €
Über dieses Buch:Während in vormodernen Gesellschaften religiöser, ritueller Drogengebrauch gesellschaftsintegrierende Momente aufweist, wird in der Moderne im Zusammenhang mit Drogen auf der individuellen Ebene zumeist von Sucht und Abweichung und auf der gesellschaftlichen Ebene stets von Anomie und Dysfunktionalität gesprochen. Diesem Prozess liegen veränderte Wahr-nehmungs- und Deutungsmuster zugrunde, die begleitet von festen Wertorientierungen zunächst dem Postulat von gesamtgesellschaftlicher Strukturierung, Ordnung und Eindeutigkeit folgen. Vor dieser Matrix werden moderne Suchtkonzeptionen in eine Dichotomie von Gesundheit/Krankheit und Normalität/Abweichung eingebettet. Dabei wird deutlich, dass diese Entwicklung in ein Konstruktionsparadigma mündet, das sich an wissenschaftlichen Modellen orientiert. Mit Hilfe von Beobachtungs-, Selektions-, Definitions-, Dramatisierungs- und Verfestigungsprozessen und unterstützt von Medien und Experten werden soziale Probleme konstruiert und als „Bilder“ in der Öffentlichkeit verankert. Auch wenn Sucht in ihrer Grundlogik auf den ersten Blick nun ausgerechnet das infrage stellt, was die Menschen der westlichen Welt seit der Aufklärung für ihre höchsten Werte halten; Freiheit, Individualität und Rationalität, so wird deutlich, dass Sucht - aufgrund der Tatsache, dass Sucht als Krankheit mit der Moderne erst „entstanden“, bzw. „konstruiert“ ist - ein durchgängig modernes Phänomen ist. Denn gerade durch die „Süchtigen“ werden zentrale Probleme unserer Zeit thematisiert.
Über die Autorin: Sylvia Kloppe schloss mit der vorliegenden Dissertation ihr Studium der Soziologie, Psychologie und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab.
Über dieses Buch:Dieses Werk ist eine kulturvergleichende Analyse im sozial-psychologischen Rahmen der Bindungsstile bei koreanischen Erwachsenen. Die Autorin überträgt dabei einen westlich konzipierten Forschungsansatz, einschließlich seines empirisch-methodisch ausgerichteten Instrumentariums, auf einen entsprechenden östlichen Gegenstandsbereich, unter Berücksichtigung kulturspezifischer Traditionen. In Anbetracht kultureller Unterschiede besitzen die Ergebnisse der vorliegenden Forschungsarbeit daher im Vergleich zu westlichen Referenzstudien, in dieser Hinsicht eine gewisse Relativität, bedingt durch das koreanische Normen- und Wertesystem. Das wissenschaftliche Anliegen der vorliegenden Studie richtet sich somit nicht explizit auf die theoretische Überprüfung der Bindungstheorie, sondern soll klären, ob das in verschiedenen Ländern identifizierte Bindungsverhalten methodisch-empirisch auch in Südkorea in vergleichbarer Weise festzustellen ist. Um die Besonderheiten der Koreaner in der statistischen Verteilung des Bindungsstiles zu verdeutlichen, wird deren Bindungsstil mit dem der Deutschen verglichen.
Über den Autor / die Autorin: Jeong-Sun Lim - 1966 in Seoul, Südkorea, geboren - studierte German Language and Literature an der Seoul Woman’s University, Südkorea und Psychologie an der Universität Hamburg. Seit 2006 lehrt Jeong-Sun Lim als Juniorprofessorin an der Keimyung University, Department of Psychology in Daegu, Südkorea.
Preis: 29.90 €
Über dieses Buch:Im Blickpunkt der sozialgeographischen Studie der Livelihood-Forschung stehen das (Über-) Leben armer Haushalte in der nordnigerianischen Stadt Gombe und die alltäglichen Risiken, denen sie begegnen. Haushaltsökonomien, Erwerbsaktivitäten und -strategien sowie die zur Verfügung stehenden Ressourcen werden erfasst und vor dem Hintergrund ihres sozial, kulturell, politisch und wirtschaftlich bestimmten Handlungsrahmens beleuchtet. Es zeigen sich Dynamiken der Verarmung und Schlüsselhemmnisse der Lebenssicherung, die unter anderem aus schlechten Umwelt-, Infrastruktur-, und Marktbedingungen sowie einer ausgeprägten Ethnizität und restriktiven Normen entspringen: Unsicherheiten, Schwankungen und Negativtrends in Einkommen und Ausgaben führen in Krisensituationen, die Reaktionen wie Notverkäufe lebenswichtiger Ressourcen erzwingen und damit Verarmungsprozesse auslösen. In dieser Verwundbarkeit spielt Sozialkapital, gewonnen aus Gruppen, aus horizontalen und Patronagebeziehungen, eine existentielle Rolle: Es wird exemplarisch analysiert, wie es Akteuren im Überlebenskampf nützt, wie es aufgebaut und eingesetzt wird.
Über den Autor / die Autorin: In einjähriger Feldforschung in Nigeria beobachtete der Autor Menschen in Armut in ihrem Überlebenskampf, analysierte mit Ihnen in Einzel- und Gruppengesprächen Lebenssituationen und deren Entstehung. Er arbeitete zudem mit traditionellen und staatlichen Institutionen, formellen und informellen Verbänden. Auf der Grundlage dieser Arbeit promovierte er 2006 an der Universität Heidelberg und arbeitet seither als Berater für Entwicklungsprogramme in Afrika.
Über dieses Buch:„85 Prozent aller Merger verfehlen ihre Ziele, die sie erreichen wollen“ (A. T. Kearney)Wie lässt sich erklären, dass eine erschreckend hohe Anzahl an M&A-Geschäften weit hinter den Erwartungen zurückbleibt? Die Autorin geht dieser Frage auf den Grund und vertritt dabei die Annahme, dass Mergers & Aquisitions besonders häufig aufgrund kultureller Faktoren scheitern.Dieses Buch richtet sich an alle, die in Theorie und Praxis mit Utnernehmensakquisitionen oder -fusionen in Berührung kommen und erkannt haben, dass der „Faktor Mensch“ dabei von wesentlicher Bedeutung ist. Ausgehend von der Kernaussage, dass eine gute kulturelle Integration das A und O für den Mergererfolg ist, werden entscheidende Faktoren analysiert und Wege aufgezeigt, wie die soziokulturellen Risiken eines Unternehmenszusammenschlusses erheblich gesenkt werden können.Ein besonderes Risiko in M&A-Situationen besteht für kleine und mittelständische Unternehmen. Das hier entwickelte Konzept für die kulturelle Integration bietet einen wertvollen Orientierungsleitfaden für Enscheider in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Über den Autor / die Autorin: Anna Christina Schuppener, 1975 in Siegen geboren, studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Sportwissenschaften an der Universität Münster. Ein BWL-Aufbaustudium an der Fernuniversität Hagen führte zur Spezialisierung auf organisationssoziologische Themen. Nach ersten Berufserfahrungen nahm die Wahlmünchenerin ihr Promotionsstudium an der Universität Münster auf. Zur Zeit ist sie im Auftragsmanagement eines Internetdienstleisters tätig.
Copyright © 2012 Dr. Jörg MeidenbauerPowered by WordPress · Atahualpa Theme by BytesForAll