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Konecny, Christine: Kollokationen
Versuch einer semantisch-begrifflichen Annäherung und Klassifizierung anhand italienischer Beispiele

Über dieses Buch:
Kollokationen sind halbfeste Wortverbindungen, die von Muttersprachlern meist als völlig normal empfunden und intuitiv korrekt gebildet werden, während sie für L2-Lerner oft tückisch sind. Lernt man Italienisch, sollte man zum Beispiel wissen, dass ein Stuhl in dieser Sprache nicht wackelt, sondern „hinkt“, ein Zahn „tanzt“ und nicht wackelt oder man einen Zug „verliert“ und nicht verpasst.

Das Buch ist die erste deutschsprachige Monographie zu Kollokationen anhand italienischer Beispiele. Den innovativsten Teil bildet die detaillierte empirische Auswertung eines reichen Datenmaterials auf der Basis semantisch-begrifflicher Kriterien. Als Korpusgrundlage dient das World Wide Web, das die Autorin über die Suchmaschine Google auf Kontexte für sechzehn ausgewählte italienische Kollokationen hin durchsucht.

Es wird gezeigt, dass Kollokationen extrem dynamisch und einem ständigen Prozess der Modifikation ausgesetzt sind. Sie erweisen sich als vielschichtiges Phänomen, das ausgehend von unterschiedlichen linguistischen Ansätzen und Theorien untersucht werden muss, damit es überhaupt fassbar wird. So gelangt die Autorin zu einer neuen Beschreibung und Klassifizierung von Kollokationen, die auf primär semantisch-begrifflichen Kriterien basiert und die Kollokationen in ihrer Gesamtheit zu erfassen versucht.

Die dem Buch zugrunde liegende Dissertation wurde 2008 mit dem Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck ausgezeichnet.

Über die Autorin:
Christine Konecny, geboren 1977 in Innsbruck, studierte Italienisch und Latein. Derzeit ist sie Universitätsassistentin am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck.

Erscheinungsjahr: 2010
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 724 Seiten
ISBN: 9783899757118

Preis: 79.90 €