Über dieses Buch:Dieses Buch behandelt die Realisierung eines innovativen Systems für eine semantische Hintergrundressource zur Textklassifizierung. Der Ansatz basiert auf der Verwendung von EFGT-Netzen, die am Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung der Ludwig-Maximilians-Universität entwickelt wurden. Einsatzgebiete eines solchen Systems sind umfangreiche Textarchive und Kollektionen von Textdokumenten.
EFGT-Netze stellen eine spezielle Art von semantischen Netzen dar, die insbesondere dazu verwendet werden können, in Dokumenten angesprochene Themen maschinell zu erfassen und strukturiert verarbeitbar zu machen.
Der erste Teil des Buches fasst theoretische Grundlagen und bekannte Ansätze zusammen, auf denen die folgenden Teile aufbauen, und stellt die EFGT-Systematik in groben Zügen vor. Im zweiten Teil wird auf das realisierte System eingegangen. Der letzte Teil stellt Einsatzszenarien vor, die auf Basis des Systems durchgeführt wurden und gibt einen Ausblick auf weitere mögliche Einsatzgebiete.
Über den Autor / die Autorin: T. Levin Brunner studierte an der Technischen Universität München Informatik und promovierte 2008 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in Computerlinguistik. Heute ist er Geschäftsführer der Firma TopicZoom, die sich mit semantischen Technologien zur Texterschließung beschäftigt.
Preis: 44.90 €
Über dieses Buch:„Bedeutungsrepräsentationen und Bildvorstellungen“ ist eine erste umfassende deutschsprachige Studie zur imagery debate, also jener Debatte über mentale Bilder, die seit etwa drei Jahrzehnten die kognitionswissenschaftlichen Diskurse beherrscht. Dabei geht es um die Frage, wie mentale Bilder entworfen sind und welche Funktionen sie im kognitiven Geschehen einnehmen. Hier gibt es einen Widerstreit zwischen jener Auffassung, wonach unsere Imagination mit symbolischen Erinnerungen arbeitet, und einer Position, derzufolge sie zusätzlich bildhaftes Erinnerungsmaterial verwendet.
Die Klärungsarbeit wird meist experimentell gestützt. Alle Ansätze haben methodische Eigentümlichkeiten und charakteristische Grundannahmen über den Wert von Repräsentativität in der Kognition gemein.
Eine nähere Analyse erlaubt eine vereinheitlichende Sicht auf die Positionen zur allgemeinen Rolle von Repräsentationen. Zugleich ermöglicht sie einen ausführlichen Kommentar zum methodischen Vorgehen in der Debatte und zum verwendeten Bildmaterial.Ergänzt wird die Darstellung durch einen computerexperimentellen Gegenentwurf zur derzeitigen Zentralthese der Debatte, dass mentale Bilder auf depiktiven Repräsentationsformaten aufsetzen. Hinzu kommt eine Diskussion und Interpretation des Künstliche-Welt-Szenarios, dessen Software diesem Band beiliegt.
Die eigene Modellbildung erlaubt dem Autor die Stärkung einer These, die konträr zu den Auffassungen in der imagery debate läuft: Erst solche Deutungen mentaler Prozesse, die Repräsentations-Prozess-Paare berücksichtigen, haben Aussicht, eine adäquate Theorie des kognitiven Geschehens zu liefern.
Über den Autor / die Autorin: Christoph Flores studierte in Heidelberg und Montpellier Philosophie, Physik und Theologie. Nach dem Magisterexamen promovierte er in Trier in der Linguisti-schen Datenverarbeitung. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen im Sonderforschungsbereich 'Spatial Cognition'.
Rezension: „Die Arbeit von Flores liefert mit ihren fundierten, andere Wissenschaftsbereiche tangierenden Ausführungen nicht nur Impulse für die Fachbereiche aus welchen sie hervorgegangen ist. Sein Ansatz kann vor allem für Fachrichtungen, die sich mit Repräsentation, Darstellung und Bild auseinandersetzen wertvolle Anregungen enthalten und zu weiterführenden Einsichten verhelfen.“ (theaterforschung.de)
Preis: 59.90 €
Sur ce livre: A l’instar de la plupart des langues romanes, le piémontais aussi est parlé dans le continent américain : nous trouvons en Argentine le nombre le plus élevé de descendants de Piémontais. La vague migratoire y est arrivée dans la période 1875-1914, entre la grande dépression économique de la fin du siècle XIX et la première guerre mondiale. Après l’arrivée à Buenos Aires, ils se sont installés dans la «Pampa gringa». La langue dominante dans la région a été le piémontais, du moins jusqu’aux années cinquante. Seulement à partir de ce moment l’espagnol a commencé à remplacer le piémontais, jusqu’à devenir aujourd’hui la langue la plus parlée, sauf chez les gens âgés.Ce livre voudrait rendre compte d’une recherche menée sur cette communauté, par le biais d’une série d’entretiens avec environ 300 descendants de ces immigrés, dans le but de reconstruire les pratiques linguistiques des Piémontais depuis leur arrivée jusqu’à maintenant et de recueillir quelques représentations sur le piémontais (de langue rurale à langue de la mémoire) et sa relation avec l’espagnol.Si la langue de la région de Buenos Aires a été jusqu’à présent largement étudiée, ce livre constitue par contre la première étude sur le piémontais d’Argentine.
Sur l'auteur: Marco Giolitto, linguiste et historien, a étudié dans les universités de Turin, Louvain et Bâle et s’intéresse à la linguistique romane, à la sociolinguistique et à l’histoire contemporaine. Ses travaux portent surtout sur le piémontais (au Piémont et en Argentine) pour la linguistique et sur l’Europe centrale pour l’histoire. Son activité d’enseignement s’est déroulée jusqu’à présent dans les universités de Neuchâtel et Fribourg en Brisgovie.
Über dieses Buch:In der kleinen thüringischen Residenzstadt Weimar des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts herrschte ein reges Interesse an Italien, seiner Kunst, Kultur, Sprache und Literatur. Die vorliegende Studie untersucht das sprachwissenschaftliche, hauptsächlich italianistische Werk der herzoglichen Bibliothekare Christian Joseph Jagemann (1735-1804) und Carl Ludwig Fernow (1763-1808).
Neben achtbaren Arbeiten zur italienischen Kultur und Literatur haben beide Autoren eine Grammatik des Italienischen für den Fremdsprachenerwerb verfasst. Während Jagemanns Schriften konsequent der Idee eines umfassenden und breit gefächerten Sprach-Lehr-Programms folgen, mit dem er die Verbreitung der italienischen Literatur in Deutschland nachhaltig zu fördern suchte, markiert Fernows Sprachlehre die Schnittstelle zwischen traditioneller Grammatik und moderner Sprachanalyse. Er verbindet die sprachphilosophischen Theorien der französischen Aufklärung und deren italienischen Reflex mit sprachtheoretischen Extrakten der Kant\'schen Philosophie und der Philosophischen Grammatik im Sinne Adelungs.
Über den Autor / die Autorin: Margrit Glaser studierte in Jena Romanistik und Amerikanistische Literaturwissenschaft, Promotion 2007. Zur Zeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Editionsprojekt der Briefe Carl Ludwig Fernows tätig.
Über dieses Buch: Was ist ein sprachwissenschaftlicher Laie? Wer darf sich auf dem Gebiet der Linguistik als Profi bezeichnen? Und was verbirgt sich hinter der so genannten Laienlinguistik? Diese und ähnliche Fragen stellten sich Studierende der Germanistik an der Universität Regensburg im Rahmen eines Hauptseminars. Das Themenfeld wurde aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und eingehend diskutiert. In diesem Buch finden sich neben einer kurzen Einführung in wesentliche Definitionen und Kommunikationsmodelle Seminararbeiten der Studierenden aus folgenden vier Bereichen: Sprache und Öffentlichkeit, Mundartpflege sowie Laienlinguistik im Handlungsfeld Medien und im Handlungsfeld Schule.
Über die Herausgeber: Albrecht Greule, Studium an der Universität Freiburg. Von 1971 bis 1992 Wissenschaftlicher Assistent, Akademischer Rat, Privatdozent und apl. Professor an der Universität Mainz. Seit 1992 Professor an der Universität Regensburg.
Katja Kessel, Studium in Regensburg und Boulder (USA). Von 2002 bis 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Regensburg. Derzeit Leitung der Allgemeinen Studienberatung an der Hochschule Coburg.
Preis: 34.90 €
Über dieses Buch:Ausgehend von der Beobachtung, daß in vier genetisch und areal voneinander unabhängigen Sprachen (im Altgriechischen, Hocharabischen, Koreanischen und in den südamerikanischen Quechua-Varianten) der Akkusativmarker neben der typischen Funktion der Markierung des direkten Objektes jeweils zahlreiche weitere (und zwar vorwiegend adverbiale) Funktionen übernehmen kann, stellt der Autor die These auf, daß der Akkusativ in Sprachen mit einem polysemen Akkusativmorphem kein allgemeiner Obliquus ist, sondern voneinander abgrenzbare semantische Rollen kodiert, die sich auseinander entwickelt haben, d. h. durch diachrone Pfade miteinander verbunden sind. Die letztendliche Quelle für diese Funktionen ist in allen vier Sprachen der Lokalkasus Direktiv/Allativ.Neben der Klassifikation und Illustration der in den vier genannten sowie in einer Reihe von anderen Sprachen identifizierbaren Funktionen von Akkusativmarkern widmet sich das Werk insbesondere der Erforschung der diachronen Übergänge zwischen den einzelnen Funktionen sowie der Aufstellung von Netzwerken, die diese offenbar unidirektionalen Prozesse beschreiben.
Über den Autor / die Autorin: Peter Henkelmann, geb. 1971 in Rockenhausen (Pfalz), 1992 bis 1997 an der Universität Mainz ein Magisterstudium im Fach Vergleichende Sprachwissenschaft mit den Nebenfächern Allgemeine Sprachwissenschaft und Afrikanische Philologie. Im Jahre 2002 promovierte er an derselben Universität im selben Fach mit der Dissertation Die Funktionen von Akkusativmarkern aus typologischer und diachroner Sicht.
Über dieses Buch: Kollokationen sind halbfeste Wortverbindungen, die von Muttersprachlern meist als völlig normal empfunden und intuitiv korrekt gebildet werden, während sie für L2-Lerner oft tückisch sind. Lernt man Italienisch, sollte man zum Beispiel wissen, dass ein Stuhl in dieser Sprache nicht wackelt, sondern „hinkt“, ein Zahn „tanzt“ und nicht wackelt oder man einen Zug „verliert“ und nicht verpasst.Das Buch ist die erste deutschsprachige Monographie zu Kollokationen anhand italienischer Beispiele. Den innovativsten Teil bildet die detaillierte empirische Auswertung eines reichen Datenmaterials auf der Basis semantisch-begrifflicher Kriterien. Als Korpusgrundlage dient das World Wide Web, das die Autorin über die Suchmaschine Google auf Kontexte für sechzehn ausgewählte italienische Kollokationen hin durchsucht. Es wird gezeigt, dass Kollokationen extrem dynamisch und einem ständigen Prozess der Modifikation ausgesetzt sind. Sie erweisen sich als vielschichtiges Phänomen, das ausgehend von unterschiedlichen linguistischen Ansätzen und Theorien untersucht werden muss, damit es überhaupt fassbar wird. So gelangt die Autorin zu einer neuen Beschreibung und Klassifizierung von Kollokationen, die auf primär semantisch-begrifflichen Kriterien basiert und die Kollokationen in ihrer Gesamtheit zu erfassen versucht.
Die dem Buch zugrunde liegende Dissertation wurde 2008 mit dem Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck ausgezeichnet.
Über die Autorin: Christine Konecny, geboren 1977 in Innsbruck, studierte Italienisch und Latein. Derzeit ist sie Universitätsassistentin am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck.
Preis: 79.90 €
Über dieses Buch:Von den vielfältigen Fragen, die an den Objektbereich Theatersprache heranzutragen wären, blieben die weitaus meisten bislang ungestellt: Anstatt den Transformationsprozess vom dramatischen zum theatralen Text zu beschreiben, galt und gilt das Forschungsinteresse weitgehend lexikographischen und fachsprachenlinguistischen Problemstellungen. Auf dem Fundament eines vielschichtigen Korpus und der kritischen Einführung der Textsorte Probennotat verbindet dieses Buch verschiedene Theoriebildungen: Die Theatersemiotik beschreibt die Zeichenhaftigkeit der Aufführung. Die Linguistik stellt unter dem Label Sprache an Institutionen die Analyse institutioneller Sprechakte in das Zentrum ihres Erkenntnisinteresses. Dieses Buch hingegen setzt einen Schritt früher an: Eine semiotische, metaphorologische und pragmalinguistische Analyse der Probensprache offenbart die Konstitutionsbedingungen des theatralen Textes als finalem Interpretanten der textuellen Vorlage und institutional fact der Schaubühne. Im Ergebnis steht die Lösung der Theatersprache aus dem tradierten Forschungskontext der Fachsprachenlinguistik und die Einführung einer neuen Begrifflichkeit.
Über den Autor / die Autorin: Thorsten Mundi, geboren 1976, studierte Germanistik, Politologie und Medienwissenschaften an den Universitäten Gießen und Regensburg. Er arbeitete im Leitungsteam des Evangelischen Studienwerks e.V. Villigst. Gegenwärtig promoviert er über ein autobiographietheoretisches Thema im Promotionsstudiengang Literaturwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München.
About this book: On the whole, many questions which could be posed in the field theatre language have been left unasked. Based on the foundation of a multi-faceted corpus and the critical introduction of the text style rehearsal notes, this book combines various theory formulations. In the foreground is a semiotic, metaphorical and pragmatically-linguistic analysis of rehearsal language. This reveals the constitutional conditions of theatrical texts as the final interpreter of the original and an institutional fact of the stage.
Sur ce livre: Des questions diverses qui se rapporteraient au thème de la Theatersprache n'ont, en grande partie, pas été posées jusqu'à maintenant. A partir de la base d'un corpus linguistique diversifié et d'une introduction critique du genre de texte Probennotat, ce livre met en relation des différentes constructions théoriques. Une analyse sémiotique, métaphorologique et pragmalinguistique de la Probensprache constitue le thème central de livre. Elle dévoile les conditions de constitution du texte théâtral comme des interprètes finaux de la base textuelle et comme "institutional fact" de la Schaubühne.
Sobre este libro: Diversas preguntas que deberÃan dirigirse al lenguaje del teatro como objeto de estudio, siguen aún sin ser formuladas. Este libro relaciona diferentes planteamientos teóricos sobre la base de un complejo corpus y de la introducción crÃtica de una clase de texto denominado el lenguaje en los ensayos. El tema central de este trabajo lo constituye un análisis semiótico, metaforológico y pragmalingüÃstico de los apuntes de ensayos, el cual revela las condiciones constitutivas del texto teatral como interpretante final del texto original e „institutional fact del teatro.
Preis: 28.90 €
Über dieses Buch:Welche Wirkung Texte auf die emotionale Befindlichkeit des Lesers haben, ist weitgehend unerforscht. Die Erarbeitung eines affektiven Textprofils und die Formulierung von Prognosen zur Wirkung eines Textes auf die emotionale Befindlichkeit der Leser bedeutet daher zunächst eine Herausforderung. Bislang gab es nur vereinzelte Versuche, Leser-Emotionen zu messen, wobei auch diese von der Forschungsliteratur weitgehend ignoriert wurden. Um diesen Mangel zumindest partiell auszugleichen, entwickelt die Autorin anhand zweier empirischer Untersuchungen eine Verfahrensweise, die es ermöglicht, das emotionale Profil eines Textes zu bestimmen und dadurch auch Leser-Emotionen zu prognostizieren. Dabei benutzt sie als einzige Informationsquelle das emotionale Potential der Wörter eines Textes. In einem ersten Schritt war dazu die Entwicklung des „Affektiven Lexikons München“ (ALM) erforderlich. Hierbei handelt es sich um einen Index von ca. 1000 Wörtern und ihrer semantischen differentialen Profile, den ersten seiner Art (empirische Untersuchung I). Daraufhin wurde eine Verfahrensweise zur Vorhersage von durch einen Text bzw. bestimmte Wörter eines Textes hervorgerufe Leser-Emotionen ausgearbeitet (empirische Untersuchung II).
Über den Autor / die Autorin: Ourania Tsiknaki, geboren 1975 in Athen, studierte Deutsch als Fremdsprache, Psycholinguistik und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie qualifizierte sich an der Universität Augsburg in den Bereichen BWL und Projektmanagement. Abschluss der Promotion im Fach Deutsch als Fremdsprache im Jahr 2005.
Preis: 49.90 €
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