Über dieses Buch:Seit der Etablierung von TV-Wissensmagazinen im bundesdeutschen Fernsehprogramm liegt der Fokus einzelner Untersuchungen zunehmend auf unterhaltenden Aspekten der Vermittlung „wissenschaftlichen Wissens“. Offenbar wird die Relevanz einer massenattraktiven Gestaltung in besonderem Maße für Sendungen, die „gehaltvolles Wissen“ aufbereiten, anerkannt. Mit dem Aspekt der Dynamik zur Unterhaltungserzeugung in TV-Wissensmagazinen hat sich bislang jedoch keine Arbeit ausführlich beschäftigt.Genau hier setzt diese Studie an und geht der Frage nach, inwieweit es der Einsatz dynamikfördernder Gestaltungsmittel in TV-Wissensmagazinen aktuell noch zulässt, „gehaltvolles wissenschaftliches Wissen“ zu vermitteln. Gegenstand der inhaltsanalytischen Untersuchung sind drei TV-Wissensmagazine: „Kopfball“, „Galileo“ und „neues“. Alle drei Wissenssendungen bedienen ein stärker werdendes Rezeptionsbedürfnis des Zuschauers, das sich aus seiner alltäglichen Wahrnehmung einer auf Aktualität, Beschleunigung und Flexibilität setzenden Wirklichkeit ergibt: Wissen will nicht mehr erlernt werden – es will erlebt werden.
Über den Autor: Florian Blum, Master of Arts in TV-Journalism: Studium der Medienwissenschaft an der Universität Regensburg, des Fernsehjournalismus an der FH Hannover, mehrfacher Autor für das ZDF und die Süddeutsche Zeitung. Tätig als freier Journalist.
Preis: 22.90 €
Über dieses Buch:Missstände aufzudecken ist eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben der Medien in einer demokratischen Gesellschaft. So skandalös der Vorfall auch erscheinen mag – immer gilt es abzuwägen zwischen öffentlichem Interesse auf der einen und den Persönlichkeitsrechten der Beteiligten auf der anderen Seite. Denn wessen Name einmal in Zusammenhang mit einem Skandal in der Zeitung stand, der wird seinen Ruf oft nicht mehr los.1992 veröffentlichte Bild in Halle eine Liste mit Daten von 4500 inoffiziellen Stasi-Mitarbeitern. „Der war auch dabei?“ war alles, was eine Woche lang Medien und Öffentlichkeit interessierte. Wie es den Genannten nach der Veröffentlichung ging – danach fragte niemand. In der vorliegenden Studie zeichnet die Autorin nicht nur die Ereignisse und die Diskussion von damals nach, sondern lässt zahlreiche Betroffene zu Wort kommen.
Über den Autor / die Autorin: Maja Drechsler, geboren 1975, studierte Journalistik und lernte an der Deutschen Journalistenschule in München. Während eines Einsatzes als Radioreporterin kam sie im Sommer 2002 bei einem Autounfall ums Leben.
Preis: 24.90 €
Über dieses Buch:Wie keine andere Redaktion war gerade der Russische Dienst der Deutschen Welle in den Ost-West-Konflikt eingebunden. Bescheiden 1962 gestartet, gewann der Russische Dienst schnell an Bedeutung und reihte sich in den 80er Jahren mit seinen Hörerreichweiten unmittelbar hinter die großen westlichen Rundfunksender VOA und BBC ein. Mit seiner offensiven Programmgestaltung zog der Dienst nicht nur den Zorn der sowjetischen Funktionäre auf sich, sondern erhitzte ebenso die Gemüter der deutschen Politiker. Das Sende-Credo der Redaktion, „Kampf um die freie Meinung!“, störte in den Augen der Kritiker die Entspannungspolitik. Die vorliegende Arbeit schließt eine wissenschaftliche Lücke in der Betrachtung des deutschen Auslandsrundfunks nach 1945: Erstmalig rückt dieser bedeutende und erfolgreiche Sprachdienst der Deutschen Welle in den Fokus einer wissenschaftlichen Betrachtung.
Über den Autor: Dirk Klapperich, geb. 1971, studierte Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft in Marburg an der Lahn, Köln und Berlin. Seit 2000 arbeitet er als TV-Journalist in Berlin. 2007 promovierte er an der Philipps-Universität Marburg.
Rezension/en: „Mit dem Buch hat Dirk Klapperich eine große Lücke geschlossen. Der detailliert beschriebene Konflikt, der intern und extern ausgetragen wurde, ist ein anschauliches Lehrstück über das Spannungsfeld, in welchem Kurzwellenfunk im Kalten Krieg veranstaltet wurde. Daneben bietet "A thorn in my side" allerlei Wissenswertes über die Programmarbeit der Deutschen Welle.“ (Radio Journal)
„Das Buch ist eine ausgesprochen materialreiche, gut lesbare Studie über die Macht des grenzüberschreitenden Hörfunks – und ein spannendes Kapitel der bundesdeutschen Mediengeschichte!“ (Funkamateur)
Preis: 59.90 €
Über dieses Buch:Formate werden weltweit adaptiert und haben in den vergangenen Jahren das Unterhaltungsangebot und die Programmplanung im Fernsehen stark verändert. Außerdem stehen diese TV-Angebote - wie beispielsweise ’Big Brother’ - immer wieder im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen. Trotzdem war die Thematik bisher nur vereinzelt Gegenstand der kommunikationswissenschaftlichen Forschung. Das Buch untersucht daher erstmals in umfassender Form die Relevanz von Formaten auf dem deutschen Fernsehmarkt und die Entstehung des Formatfernsehens unter Berücksichtigung der sich verändernden Marktstrukturen des Rundfunksystems von den 50er Jahren bis 2002/2003.
Die Studie ist zwischen Mediengeschichte, Inhaltsforschung und Medienökonomie positioniert und verknüpft ergebnisorientiert verschiedenste Aspekte dieser Kommunikationswissenschaftlichen Teildisziplinen.
Über den Autor: Nach einer Berufsausbildung zum Verlagskaufmann studierte Dominik Koch-Gombert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Mainz, Salzburg und Leeds (UK) mit dem Abschluss Magister der Philosophie. Das anschließende Promotionsstudium absolvierte er am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich.
Rezension/en: "... hier liegt eine außergewöhnliche Arbeit vor, die sich dem Thema im besten Sinne des Wortes interdisziplinär nähert." (Rundfunk und Geschichte)
Über dieses Buch:
Die Studie vereint qualifiziertes Wissen des Bereichs Public Relations und des öffentlichen Bibliothekswesens. Sie schließt damit eine bisher bestehende Lücke fehlender Fachliteratur zum Thema Online-PR im Bibliotheksbereich.
Sandra Mehmeti sensibilisiert durch eine kritische Bestandsaufnahme der Gegebenheiten in diesem Sektor für das Thema. Praxisnahe Beispiele unterstützen die Darstellung und tragen zur Anschaulichkeit bei. Grundlegende Schwierigkeiten bibliothekarischer Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere über das Internet, werden thematisiert und Lösungsansätze aufgezeigt.
Über den Autor / die Autorin: Sandra Mehmeti ist Diplom-Bibliothekarin für das öffentliche Bibliothekswesen und hat sich zur Public Relations-Fachfrau und PR-Beraterin weiterqualifiziert. Sie verfügt über mehrjährige Praxis in der Online-Redaktion und der Gestaltung von Internetauftritten.
Rezension/en: „In der Reihe empirischer Arbeiten zur Onlinekommunikation von Bibliotheken nimmt diese Arbeit einen wichtigen Platz ein und dient der weiteren Forschung auf diesem Gebiet als wichtiges Vergleichswerk.“
Dr. Stefan Kombüchen, Kommunikationswissenschaftler und Geschäftsführer der PR PLUS GmbH, Heidelberg
Preis: 29.90 €
Über dieses Buch:Diese Studie, die der Journalismusforschung zuzurechnen ist, befasst sich mit der Gemengelage im dichten Neben- und Miteinander von Politik und Journalismus in der Berliner Republik. In dem Bestreben, einen oft ins Zwielicht gerückten Sozialbereich sine ira et studio auszuleuchten, wird der Blick auf jene Bezirke informeller Voröffentlichkeit geworfen, in denen politische Öffentlichkeit durch politische wie journalistische Akteure vorbereitet wird. Erstmalig werden dabei systemtheoretische Prämissen mittels einer akteurzentrierten Netzwerkanalyse einer empirischen Erdung unterzogen. Die Autoren schließen auf Grundlage der Analyse von 32 Interviews mit Berliner Journalisten auf die Existenz einer informellen Interpenetration von Politik- und Journalismussystem. Dabei zeigt sich, dass die Kommunikation zwischen Politik und Journalismus keiner reinen Status-, sondern auch einer Themenabhängigkeit unterliegt. Zudem verdeutlicht eine Typologie journalistischer Einstellungen zum Umgang mit Informanten die Vielfältigkeit der Formen des Verhältnisses von Politik und Journalismus. Für ihre Arbeit sind die Autoren vom Forschungszentrum „Communication and Digital Media“ (Universität Erfurt) und von der Thüringer Landesmedienanstalt mit dem „Förderpreis für den kommunikationswissenschaftlichen Nachwuchs“ ausgezeichnet worden.
Über die Autoren: Eike Mark Rinke, von 2002 bis 2004 Studium der Kommunikationswissenschaft und Sozialwissenschaften im BA-Studiengang an der Universität Erfurt. Seit Oktober 2005 Masterstudium der Politischen Kommunikation an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. / Die Autoren: Die Projektgruppe Berlinodes bestand aus sieben Studierenden der Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt.
Preis: 34.90 €
Über dieses Buch:Kommunikation boomt. Das Kommunikationssystem ist das führende Teilsystem unserer Gesellschaft. Der kluge Einsatz von Kommunikation ist branchenübergreifend die Schlüsselgröße für unternehmerischen Erfolg. Dies gilt in besonderem Maße für die Musikindustrie. In der vorliegenden Arbeit wird auf Grundlage wissenschaftlicher Daten die Bedeutung von professioneller Kommunikation für die Musikindustrie dargestellt. Zudem bieten die Ergebnisse eine Vielzahl neuer Erkenntnisse zur Bedeutung einzelner Erfolgsfaktoren der Branche, insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Medien. Diese Einsichten stützen und erweitern die theoretischen Kenntnisse. Die empirischen Befunde werden schließlich in praxisrelevante Empfehlungen umgesetzt.
Über die Autorin: Sonja Risse studierte nach einer journalistischen Ausbildung Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. An selbiger erfolgte 2007 nebenberuflich die Promotion. Seit einigen Jahren leitet sie die Unternehmenskommunikation des deutsch-französischen Chipkartenunternehmens Sagem Orga (SAFRAN Group).
Preis: 49.90 €
Über dieses Buch:Die Abendschau des Bayerischen Rundfunks ist die älteste regionale TV-Informationssendung für Bayern. Im Jahr 2004 feiert sie ihr 50-jähriges Jubiläum. Die folgende Darstellung geht aus von der Entwicklung des Bayerischen Fernsehens in den Bereichen Technik-, Politik- und Programmgeschichte und bezieht regionale Nachrich-tenangebote im Deutschen Fernsehen insgesamt mit ein. Die Entwicklungsgeschichte der Abendschau wird mit Hilfe eines Methodenmixes aus Inhaltsanalyse, Quellenanalyse und Leitfaden-Interviews erstmals chronologisch aufgearbeitet. Neben der Fokussierung auf die Abendschau bleibt auch die bundesdeutsche Perspektive im Blick.
Über die Autorin: Barbara Schmied studierte in München Kommunikationswissenschaft, Sinologie und Interkulturelle Kommunikation. Zurzeit arbeitet sie als freie Journalistin.
Preis: 44.90 €
Über dieses Buch:60 Jahre nach dem Aufbau einer demokratischen Presse in Deutschland schließt dieses Buch eine wichtige Forschungslücke. Am Beispiel der Medienhochburg Hamburg analysiert der Autor die Lebensläufe von über 300 Nachkriegsjournalisten. Er beleuchtet den Vorgang der Entnazifizierung, die Vergabe von Zeitungslizenzen und die personelle Zusammensetzung der Redaktionen von Welt, Zeit, Hamburger Abendblatt sowie den vier Parteizeitungen.Auf der Basis bisher unbekannter Quellen kommt dabei ein einzigartiges Journalistenkollektiv zum Vorschein. Es setzte sich zusammen aus den bürgerlichen Journalisten der Reichshauptstadt, die nach dem Krieg aus Berlin nach Norddeutschland geflohen waren; aus Hamburger Journalisten der über die Stadtgrenzen hinaus renommierten großen liberalen Zeitungen; aus zurückgekehrten Emigranten, die in Hamburg ein Hort des guten Deutschland sahen, sowie aus vom NS-Regime Verfolgten und wenigen Neuanfängern.Unter ihnen waren überzeugte Demokraten wie Axel Springer oder Marion Gräfin Dönhoff, unverbesserliche Revanchisten wie Rolf Seutter von Loetzen oder Richard Tüngel, Ex-NSDAP-Mitglieder wie Hans-Georg von Studnitz oder Hans Steffen alias „Hans ut Hamm“ sowie aus dem Exil zurückgekehrte Emigranten wie Ernst Friedländer oder Herbert Wehner.
Über den Autor: Christian Sonntag (Jahrgang 1974) hat in Gießen, Bristol und Hamburg Geschichte, Journalistik und Politik studiert. Er arbeitet als Journalist unter anderem für die Rheinische Post in Düsseldorf.
Rezension/en: "... sind die Ergebnisse des Bandes von regionen- und medienübergreifender Relevanz." (Rundfunk und Geschichte).
"[Es ist] Sonntag passend zum 60jährigen Jubiläum der Gründung der demokratischen Presse in Nachkriegsdeutschland gelungen, einen überzeugenden und wichtigen Beitrag zur Geschichte der Publizistik zu liefern. Die Auswertung eines nahezu vollständigen Journalisten-Kollektivs, die diese regionale Studie liefert, konkretisiert, was an sogenannten Elite-Journalisten bereits nachgewiesen wurde, und erweitert den Blick auf alle hierarchischen Ebenen des journalistischen Schaffens." (H-Soz-u-Kult)
Über dieses Buch:Werbung ist ein herausragendes Phänomen der Alltagskommunikation. Zu denen, die sie am nachhaltigsten prägen, gehört die Autobranche. Die vorliegende Arbeit untersucht - vor allem an das Instrumentarium Umberto Ecos anknüpfend – deren Werbebotschaften in vier Querschnitten. Dabei geraten synchrone Entwicklungsstände ebenso in den Blick wie diachrone Entwicklungsverläufe. Es zeigt sich, daß die Inhalte von Werbebotschaften und die Struktur ihrer Texte unabhängig voneinander fungieren. Nur durch die genaue Koordination von Denotationen und Konnotationen im verbalen Register entsteht Offenheit, gelingt die Kommunikation von Werbebotschaften. Indem er dieses darlegt, liefert der Autor zugleich einen Beitrag zur Erläuterung von Entwicklung und Grenzen der Ästhetik der Warenwerbung.
Über den Autor: Andreas Steinert studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum. Er leitet heute ein Unternehmen der Wirtschaftskommunikation.
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