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Forum Europäische Literatur
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Becker, Ulrike: Reisediskurs und Deutschlandbild in französischen Reiseberichten des 19. Jahrhunderts

Becker, Ulrike: Reisediskurs und Deutschlandbild in französischen Reiseberichten des 19. Jahrhunderts


Becker, Ulrike: Reisediskurs und Deutschlandbild in französischen Reiseberichten des 19. JahrhundertsÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Französische Deutschlandreiseberichte und ihr Reisediskurs – also die charakteristische Darstellungsweise, der typische Aufbau sowie die Erzählverfahren – stehen im Zentrum dieser Monographie.

Basis ist eine erstmals umfassend recherchierte Bibliographie französischer Deutschlandreiseberichte des 19. Jahrhunderts – einem Zeitraum, in dem die deutsch-französischen Beziehungen starken Schwankungen unterlagen und der so über den romanistischen Blick hinaus auch für Alteritäts- und Fremdenforschung hinsichtlich der Konstituierung von Selbst- und Fremdenbildern relevant ist. Der spezielle Ansatz liegt dabei in der Kombination motivisch-inhaltlicher Ansätze und der Vorstellung eines „Systems der Reiseberichte“ auf der Basis ihrer grundsätzlichen Vergleichbarkeit.

Die Reisenden zeichnen ein Bild von Menschen, ihren Gewohnheiten und Lebensräumen, wobei die optische Anschaulichkeit konstituierend wirkt. Aber es finden sich auch Sequenzen, in denen sie ihre Distanz aufgeben und sich emotional und körperlich in die „typisch deutsche Fremde“ einbringen.

Die Veränderung der Raum-Zeit-Wahrnehmung, die in der „eiligen“ Moderne und der Suche nach persönlicher wie kultureller Kontinuität wurzelt, wird in der Untersuchung deutlich – und lässt zugleich schon die aktuelle Wiederkehr des „spatial turn“ ahnen.


Erscheinungsjahr: 2008
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 362 Seiten
ISBN: 9783899756678

Preis: 49.90 €

Bengsch, Daniel: Ich erzählt <br/>Analysen zur Narrativik in Frankreich (1893–1964)

Bengsch, Daniel: Ich erzählt
Analysen zur Narrativik in Frankreich (1893–1964)


Bengsch, Daniel: Ich erzählt <br/>Analysen zur Narrativik in Frankreich (1893–1964)Über dieses Buch

Über dieses Buch:
Narratologische Betrachtungen konzentrieren sich größtenteils auf die Erzählung selbst und blenden die Ebene des Erzählaktes weitgehend aus. Diese Arbeit zeigt, dass Erzählakt, Erzählgegenstand und Erzählung in einem dynamischen Wechselverhältnis der gegenseitigen Einflussnahme und Durchdringung stehen. Im Fokus steht dabei die Herausbildung einer innovativen Erzählpoetik in der Ich-Erzählung des 20. Jahrhunderts.

Der Erzählakt erweist sich in den untersuchten Texten – zum Beispiel von Paul Valéry und André Gide – als ein Vorgang, welcher die solide Verankerung des Ich mit der Erzählung ambiguisiert, problematisiert oder löst. Damit relativiert sich die Funktion des Ich-Erzählers, inhaltlicher und formaler Ursprung (s)einer Erzählung zu sein. Es zeigt sich ein zentrales Charakteristikum: Der Erzählgegenstand übt verstärkt seinen modalen Einfluss auf die Narration aus, während der Erzählakt zunehmend an Autorität gegenüber dem Erzählgegenstand und der narrativen Konfiguration verliert.

Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der Analyse von Texten, in denen sich dagegen eine zunehmend oxymorontische Dynamik von Erzählakt und Ich-Erzählung zeigt. Die Narration wird aus ihren zeitlichen Koordinaten herausgelöst, zugunsten einer Verräumlichung des Erzählens.


Bengsch, Daniel: Ich erzählt <br/>Analysen zur Narrativik in Frankreich (1893–1964)Mehr Informationen

Über den Autor:
Daniel Bengsch studierte Romanistik in Berlin und Lille, bevor er 2007 in Kassel promovierte. Er war akademischer Mitarbeiter an der Universität Konstanz und ist seit 2010 am Romanischen Seminar in Mannheim beschäftigt.



Erscheinungsjahr: 2011
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 230 Seiten
ISBN: 9783899757415

Preis: 32.90 €

Brandstetter, Nicole: Strategien inszenierter Inauthentizität im französischen Roman der Gegenwart <br />Marie Redonnet, Patrick Deville, Jean-Philippe Toussaint

Brandstetter, Nicole: Strategien inszenierter Inauthentizität im französischen Roman der Gegenwart
Marie Redonnet, Patrick Deville, Jean-Philippe Toussaint


Brandstetter, Nicole: Strategien inszenierter Inauthentizität im französischen Roman der Gegenwart <br />Marie Redonnet, Patrick Deville, Jean-Philippe ToussaintÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts fand ein viel kommentierter und analysierter Umbruch in der Literatur Frankreichs statt: eine Rückkehr des Erzählens. Die vorliegende Arbeit entwickelt anhand von Romanen der drei zeitgenössischen französischen Autoren Marie Redonnet, Patrick Deville und Jean-Philippe Toussaint eine Analysekategorie, die diesen Paradigmenwechsel hin zu einem postmodernen Schreiben strukturell erfasst.

Während die Literatur der Moderne Authentizität durch ästhetische Innovation in Abgrenzung zu modernen Vorgängern anstrebte, entziehen sich diese Autoren dem modernen Authentizitäts- und Erneuerungspostulat. Ein Modell zur Gliederung moderner Authentifizierungstechniken illustriert, dass ästhetische Innovation gegen Ende des 20. Jahrhunderts kaum mehr möglich ist. Die Autorin entwickelt davon ausgehend die Kategorie der inszenierten Inauthentizität und arbeitet in detaillierten Romananalysen die verschiedenen Strategien inszenierter Inauthentizität heraus, die eine autoren- und werkübergreifende Analyse dieses postmodernen Schreibens ermöglichen.


Brandstetter, Nicole: Strategien inszenierter Inauthentizität im französischen Roman der Gegenwart <br />Marie Redonnet, Patrick Deville, Jean-Philippe ToussaintMehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Nicole Brandstetter studierte an der Universität Regensburg Romanistik und Anglistik (Magistra Artium). Im Jahr 2005 schloss sie ihre Promotion im Fach Romanische Philologie an der Universität Regensburg ab.

Rezension/en:
«[...] l’analyse est riche et bien documentée : le nombreux extraits de textes sont très convaincants, sa structure claire est tout à fait remarquable, et le fait de conclure chaque analyse du corpus par une synthèse est très agréable pour le lecteur.» (Frankreich-Forum)



Erscheinungsjahr: 2006
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Umfang: 272 Seiten
ISBN: 9783899755688

Preis: 34.90 €

Daams, Susanne: Epische und elegische Erzählung bei Ovid <i>Ars Amatoria</i> und <i>Metamorphosen</i>

Daams, Susanne: Epische und elegische Erzählung bei Ovid Ars Amatoria und Metamorphosen


Daams, Susanne: Epische und elegische Erzählung bei Ovid <i>Ars Amatoria</i> und <i>Metamorphosen</i>Über dieses Buch

Über dieses Buch:
Zwei Werke Ovids, des „unanständigen Dichters“, sind Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Dabei nimmt die Autorin die durch das Metrum vorgegebene Gattung in den Blick. Sie konzentriert sich auf die Mythen von Venus und Mars einerseits, von Kephalos und Procris andererseits. Diese werden in sprachlich-stilistischer sowie inhaltlicher Hinsicht untersucht, wobei textimmanente und kontextuelle Beobachtungen einen Vergleich im Lichte bestehender Theorien ermöglichen. Angesichts immer wieder überraschender Darstellungsweisen Ovids stellt sich die Frage, ob epische und elegische Erzählung tatsächlich klar zu trennen sind.


Daams, Susanne: Epische und elegische Erzählung bei Ovid <i>Ars Amatoria</i> und <i>Metamorphosen</i>Mehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Susanne Daams studierte Klassische Philologie, Geschichte und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist im Schuldienst tätig.



Erscheinungsjahr: 2003
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Umfang: 176 Seiten
ISBN: 9783899754506

Preis: 29.90 €

Erdmann, Eva: Der postromantische Brief <br />Zum Briefwechsel von André Gide und Paul Valéry (1890-1942)

Erdmann, Eva: Der postromantische Brief
Zum Briefwechsel von André Gide und Paul Valéry (1890-1942)


Erdmann, Eva: Der postromantische Brief <br />Zum Briefwechsel von André Gide und Paul Valéry (1890-1942)Über dieses Buch

Über dieses Buch:
Der Briefwechsel von André Gide und Paul Valéry gilt als Dokument einer fünfzig Jahre währenden Dichterfreundschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er stellt jedoch ebenso ein Zeugnis der medientechnischen Veränderungen der vorvergangenen Jahrhundertwende dar, deren Brüche zur Briefkultur des 19. Jahrhunderts sichtbar und lesbar werden. Gide und Valéry praktizieren eine Brief-Kunst, die aus der Ferne spricht, und die sich der Leibhaftigkeit und Taktilität der aufkommenden Massenkommunikation entgegenstellt. Gide und Valéry versuchen mit der Gattung des Briefes, die sie in ihrem Stadium des Veraltens benutzen, an ebenso veraltete Brief-Diskurse anzuknüpfen. Sie inszenierten in absichtsvoller Antiquiertheit das historische Feld epistolarer Redeweisen von der Antike bis zur Romantik neu.


Erdmann, Eva: Der postromantische Brief <br />Zum Briefwechsel von André Gide und Paul Valéry (1890-1942)Mehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Eva Erdmann war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth und ist derzeit wissenschaftliche Assistentin der Romanistischen Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt.



Erscheinungsjahr: 2007
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 170 Seiten
ISBN: 9783899756036

Preis: 29.90 €

Feichtmair, Marion: „le propre de l'homme“ – Zum Verhältnis von Anthropologie und Literatur in François Rabelais' Pantagruel

Feichtmair, Marion: „le propre de l'homme“ – Zum Verhältnis von Anthropologie und Literatur in François Rabelais' Pantagruel


Feichtmair, Marion: „le propre de l'homme“ – Zum Verhältnis von Anthropologie und Literatur in François Rabelais' PantagruelÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Worin besteht das Wesen des Menschen – „le propre de l\'homme“? Auf diese Frage liefert der Roman Pantagruel, dessen Autor Rabelais als Arzt bereits Berühmtheit erlangt hatte, eine Antwort, die im Frankreich des 16. Jahrhunderts als revolutionär galt und auch heute noch manchen Leser verblüfft. Denn vielfach betrachten Rezipienten bis in unsere Zeit Rabelais’ Riesengeschichten lediglich als ein heiteres Lesevergnügen ohne tieferen Sinn.

Die vorliegende Studie zeigt dagegen auf, wie der Pantagruel im Rahmen der historischen, durch tief greifende Umbrüche gezeichneten Renaissance-Kultur eine neue Rede über den Menschen entwirft. An eine ausführliche Analyse der Poetik des Pantagruel schließt sich eine anthropologische Lektüre des Werkes an, die den Text im Kontext dominant nicht-fiktionaler Diskurse betrachtet, welche vor allem dem Bereich der humanistischen Medizin und Philosophie entstammen. Dabei finden frühneuzeitliche lateinische Medizintraktate sowie philosophische Schriften italienischer Provenienz, die im Lyon des frühen 16. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle spielen, zum ersten Mal ausreichende Beachtung.


Feichtmair, Marion: „le propre de l'homme“ – Zum Verhältnis von Anthropologie und Literatur in François Rabelais' PantagruelMehr Informationen

Über die Autorin:
Marion Feichtmair, geboren 1976 in Nürnberg, studierte Französisch, Latein und Deutsch an der Katholischen Universität Eichstätt. Es folgte ein Promotionsstudium in Romanischer Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zugleich war die Autorin als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Internationalen Doktorandenkollegs „Textualität in der Vormoderne“ im Elitenetzwerk Bayern tätig. Derzeit arbeitet sie als Lehrerin am Gymnasium.



Erscheinungsjahr: 2010
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 404 Seiten
ISBN: 9783899757224

Preis: 59.90 €

Feller-Geißdörfer, Fabienne: Giambattista Basile und die italienische Märchentradition <br />Le tre cetra und La mortella

Feller-Geißdörfer, Fabienne: Giambattista Basile und die italienische Märchentradition
Le tre cetra und La mortella


Feller-Geißdörfer, Fabienne: Giambattista Basile und die italienische Märchentradition <br />Le tre cetra und La mortellaÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
In der ersten, ab 1632 erschienen europäischen Märchensammlung literarisierte Giambattista Basile vorwiegend oral tradierte Märchenstoffe. Seine Versionen fanden ca. 220 Jahre später durch Reoralisierung wieder Eingang in die mündliche Volkstradition.

Diesen Rückfluss der schriftlich fixierten Basile-Märchen in die Volkstradition kann die Autorin für Le tre cetra (V.9) und La mortella (I.2) in den ab 1850 niedergeschriebenen italienischen (Volks-)Märchen nachweisen. Dass Basiles Einflussnahme an Sprach- und Gattungsgrenzen nicht Halt macht, zeigen die Reminiszenzen in den Werken Brentanos (Das Myrtenfräulein), Domenico Luigi Batacchis (Lo Zibaldone) und Carlo Gozzis (L’amore delle tre melarance). Letztgenannter wirkte zudem als Multiplikator des Orangenmärchenstoffes.

Basile-Reminiszenzen in Volksmärchen sind also belegbar. Dadurch kommt Basiles Märchen eine zentrale Mittlerfunktion zwischen Literarisierung, oraler Tradierung und erneuter schriftlicher Fixierung zu.


Feller-Geißdörfer, Fabienne: Giambattista Basile und die italienische Märchentradition <br />Le tre cetra und La mortellaMehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Fabienne Feller-Geißdörfer studierte von 1995 bis 2001 an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Ein akademisches Jahr verbrachte sie 1998/99 an der Università degli Studi di Parma. Im Juni 2005 wurde sie in Romanistik promoviert.



Erscheinungsjahr: 2006
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 248 Seiten
ISBN: 9783899750607

Preis: 49.90 €

Forster, Iris: Die Fülle des Nichts <br />Wie Dada die Kontingenz zur Weltanschauung macht

Forster, Iris: Die Fülle des Nichts
Wie Dada die Kontingenz zur Weltanschauung macht


Forster, Iris: Die Fülle des Nichts <br />Wie Dada die Kontingenz zur Weltanschauung machtÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Es ist immer auch anders möglich, vor allem anders als man denkt. So müsste ein Leitsatz Dadas heißen, wenn es denn einen gegeben hätte. Nicht Logik, Verstand und Weitblick, schon gar nicht Regeln oder Ideale bestimmen Dadas Weltsicht, es ist die Kontingenz und mit ihr die Hingabe an das Nichts als einen Zustand völliger Wertfreiheit und Indifferenz.

Dieser birgt, so offenbart es die dadaistische Anti-Kunst, eine Fülle an Möglichkeiten, die bisher Undenkbares, Unsagbares und Unfassbares in Beziehung zueinander setzen kann - ganz nach dem Prinzip des Zufalls, der Intuition und der Spontaneität des Einzelnen und ganz entgegen der traditionellen Forderung nach dauerhafter Bedeutung und Sinnhaftigkeit der Kunst für die Allgemeinheit. Der künstlerische Ausdruck des Dadaisten steht für sein innerstes Empfinden und für sich selbst, keinesfalls aber für eine allgemeine Sehnsucht nach einem einheitsstiftenden Ideal, worauf die Moderne doch allzu gerne vertrösten wollte.

Das Buch versucht eben dieses Moment der Inversion genauer zu fassen. Verschiedenen einheitsorientierten Weltordnungsmodellen des 19. Jahrhunderts stellt sie Dada als ein Phänomen gegenüber, das stattdessen für das Erleben der Vielheit im Hier und Jetzt plädiert.


Forster, Iris: Die Fülle des Nichts <br />Wie Dada die Kontingenz zur Weltanschauung machtMehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Iris Forster, geb. 1972, studierte Germanistik und Romanistik in Eichstätt und St. Etienne. Von 2001 bis 2004 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für Romanistische Literaturwissenschaft in Eichstätt. Derzeit arbeitet sie im Verlagswesen.



Erscheinungsjahr: 2005
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Umfang: 176 Seiten
ISBN: 9783899755084

Preis: 29.90 €

Hofmeister, Alexandra: Fin de Siècle und Moderne <br />Erkundungen zur Authentizität von Kunst und Leben in Guido Gozzanos <i>I Colloqui</i> (1911)

Hofmeister, Alexandra: Fin de Siècle und Moderne
Erkundungen zur Authentizität von Kunst und Leben in Guido Gozzanos I Colloqui (1911)


Hofmeister, Alexandra: Fin de Siècle und Moderne <br />Erkundungen zur Authentizität von Kunst und Leben in Guido Gozzanos <i>I Colloqui</i> (1911)Über dieses Buch

Über dieses Buch:
In der Regel unterschätzt die Forschung Guido Gozzano: In dem Turiner Lyriker wird gerne ein Epigone der Décadence oder ein unentschiedener Schwellenautor gesehen, der nicht mehr ins Fin de Siècle gehört, aber auch nicht zur Avantgarde der Futuristen zählt. Diese Studie hingegen schreibt Gozzanos bekanntester Gedichtsammlung I Colloqui (1911) eine Modernität zu, die in ihrem Kern poststrukturalistische Fragen aufwirft und der historischen Moderne damit um einiges voraus ist.

Mittels der diskurshistorischen Analyse werden die breit gefächerten Bezüge von Gozzanos Lyrik auf die Kultur der vorletzten Jahrhundertwende aufgedeckt und hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Poetik der Colloqui untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass Gozzano auf die entscheidende Frage nach der Authentizität von Kunst und Leben, die im Zentrum seiner Gedichte steht, keine endgültigen Antworten findet. Vielmehr zeichnet sich seine Lyrik durch eine starke Ambivalenz des Lebens und der Kunst aus, wobei beide Kategorien unversöhnt bleiben. Der Autor selbst begegnet diesem Umstand mit einem ironischen Bewusstsein, das sich in der Autoreflexivität seiner Gedichte und in der Struktur der Colloqui als offenes Buch des Lebens widerspiegelt.


Hofmeister, Alexandra: Fin de Siècle und Moderne <br />Erkundungen zur Authentizität von Kunst und Leben in Guido Gozzanos <i>I Colloqui</i> (1911)Mehr Informationen

Über den Autor / die Autorin:
Alexandra Hofmeister ist Kunsthistorikerin und Romanistin. Nach ihrem Studium in Berlin war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Italienische Philologie in München und leitete dort Seminare mit verschiedenen Forschungsschwerpunkten. Heute arbeitet sie als Redakteurin und Publizistin.



Erscheinungsjahr: 2007
Einbandart: Paperback
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 302 Seiten
ISBN: 9783899756432

Preis: 44.90 €

Ihrig, Martin A.: Sermone ac vultu intentus <br />Körper, Kommunikation und Politik in den Werken des Cornelius Tacitus

Ihrig, Martin A.: Sermone ac vultu intentus
Körper, Kommunikation und Politik in den Werken des Cornelius Tacitus


Ihrig, Martin A.: Sermone ac vultu intentus <br />Körper, Kommunikation und Politik in den Werken des Cornelius TacitusÜber dieses Buch

Über dieses Buch:
Im kommunikativen Verhalten des Kaisers sah der römische Historiker Cornelius Tacitus den entscheidenden Faktor für den Ablauf des historischen Geschehens. Dessen Fähigkeit, durch eine offene Kommunikation mit seinen Untergebenen deren aufrichtige Loyalität zu gewinnen, entschied maßgeblich über den Erfolg seiner Herrschaft.

Die vorliegende Studie belegt diese These durch eine Analyse des kommunikativen, insbesondere körpersprachlichen Verhaltens der taciteischen Figuren und weist nach, daß Tacitus keinesfalls – wie ihm häufig vorgeworfen wurde – historische Personen und Ereignisse in böswilliger Verzerrung darstellt, sondern ein plausibles und wirklichkeitsgetreues Bild der Geschichte zeichnet.

Zur Rekonstruktion der Wirkung nonverbaler Phänomene auf das zeitgenössische Publikum bedient sich der Autor eines interdisziplinären Ansatzes, der die Quellenbefunde zur römischen Körpersprache vor dem Hintergrund soziologischer, psychologischer und verhaltensbiologischer Erkenntnisse untersucht. Dadurch leistet er Pionierarbeit auf einem methodischen Neuland, das nicht nur zu einem vertieften und umfassenderen Verständnis des taciteischen Werkes führt, sondern der gesamten Altertumswissenschaft neue Perspektiven und Methoden zur Verfügung stellen kann.


Ihrig, Martin A.: Sermone ac vultu intentus <br />Körper, Kommunikation und Politik in den Werken des Cornelius TacitusMehr Informationen

Über den Autor:
Martin A. Ihrig studierte Klassische Philologie, Philosophie und Alte Geschichte an der Universität Augsburg. 2006 promovierte er in Klassischer Philologie. Derzeit ist er als Gymnasiallehrer für Latein und Geschichte tätig.



Erscheinungsjahr: 2007
Einbandart: Hardcover
Sprache: Deutsch
Format: 14,7 x 21
Umfang: 510 Seiten
ISBN: 9783899756463

Preis: 74.90 €

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