Über dieses Buch:Denunziation wird gemeinhin als ein vorwiegend von Frauen genutztes und herrschaftsstabilisierendes Moment der nationalsozialistischen Diktatur begriffen.
Diese Arbeit versteht Denunziation nicht nur als staatliches Terrorinstrument, sondern auch als konstitutiven Teil alltäglicher sozialer Beziehungen von Männern und Frauen.
Anhand eines regionalen Beispiels aus dem ländlichen Oberdonau werden die vielfältigen und ambivalenten Praktiken denunziatorischen Handelns hinsichtlich ihrer geschlechtsspezifischen Dimensionen analysiert und in ihren lokalen Kontext eingebettet.
Über die Autorin: Christina Altenstraßer studierte Sozialwirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz, Mitarbeit an geschlechterspezifischen historischen und ökonomischen Forschungsprojekten, seit März 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung an der Johannes Kepler Universität Linz.
Preis: 29.90 €
Über dieses Buch:Im Alltag bestimmten lokale Funktionsträger das Gesicht der NS-Herrschaft. Dies gilt in besonderer Weise für den Vorsitzenden der NSDAP-Fraktion im Münchner Stadtrat, Christian Weber. Geradezu prototypisch organisierte dieser nach der „Machtergreifung“ seinen sozialen Aufstieg. Dabei bediente er sich nicht nur krimineller Methoden, sondern auch einer gezielten Instrumentalisierung des Beamtenapparates. So wurde der ehemalige Pferdeknecht zum vielfachen Millionär.Mit der vorliegenden Arbeit illustriert Thomas von Berg nicht nur den korrupten Charakter des NS-Regimes, sondern liefert zudem einen Beleg für den Wert der Biografie als historischer Methode.
Über den Autor: Thomas von Berg studierte Geschichte und Politische Wissenschaften an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Seither ist er in der Buchbranche tätig.
Preis: 24.90 €
Über dieses Buch:Im Zeitalter der Weltpolitik erweiterte sich der Schauplatz der Geschichte: Politik wurde nicht mehr nur in Europa gemacht. Aufstrebende Großmächte in Amerika und Asien beeinflussten zunehmend das Weltgeschehen. Der Bedarf an Informationen zur Geschichte ferner Länder und Kontinente stieg. In Deutschland erschienen zwischen 1890 und 1914 zahlreiche populäre Weltgeschichten. Sechs dieser bisher wenig beachteten Orientierungsversuche werden in der vorliegenden, im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Erinnerungskulturen“ entstandenen Studie vorgestellt und vergleichend untersucht. Sie betrachtet Weltgeschichten als Quellen der Historiographiegeschichte, entwickelt eine Methode zu ihrer Analyse und mustert einen Teil der Geschichtskultur im wilhelminischen Deutschland. Sie fragt danach, was die Autoren unter Weltgeschichte verstehen und wie sie diese gliedern. Was sind ihrer Ansicht nach die maßgeblichen Faktoren für den Verlauf der Weltgeschichte und wo spielt sie sich ab?Deutlich wird nicht nur eine beachtliche konzeptionelle Vielfalt der Geschichtsschreiber. Gegenüber der nationalistischen Verengung, wie sie sich mit dem Wilhelminismus verbindet, betonen sie auf der Weltebene eine Vorstellung von europäischer Gemeinsamkeit.
Über den Autor: Hartmut Bergenthum studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Deutsche Literaturwissenschaft in Marburg, Gießen und Bristol. In Gießen arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich „Erinnerungskulturen“. Zurzeit absolviert er ein Bibliotheksreferendariat und schließt eine Dissertation zur Historiographiegeschichte Kenias ab.
Rezension/en: "Am wichtigsten scheint mir jedoch, daß Bergenthum überhaupt durch die Zusammenschau die Idee von einer Konjunktur der Weltgeschichtsschreibung entfaltet ... Hartmut Bergenthum hat einen wichtigen Baustein für eine solche dezentrierte Historiographiegeschichte geliefert, und es bleibt zu hoffen, daß andere ihm folgen." (H-Soz-u-Kult)
"Magisterarbeit ..., die angesichts ihrer Qualität und ihrer interessanten Ergebnisse mit Recht veröffentlicht worden ist." (Storia della Storiografia)
"Es handelt sich also um ein wichtiges, bahnbrechendes Werk der deutschen universellen Historiographiegeschichte." (Zeitschrift für Weltgeschichte)
„Bergenthums Publikation ist eine bemerkenswerte Studie zur Geschichte des Wilhelminischen Deutschlands [...]“. (Jahrbuch für Europäische Überseegeschichte)
Preis: 39.90 €
Über dieses Buch:Die Studie befasst sich erstmals umfassend mit dem Verhältnis der Deutschen zu Zwangsarbeitern aus der Sowjetunion während des Zweiten Weltkrieges anhand von lebensgeschichtlichen Quellen der Opfer. Dazu dienen vorwiegend Erzählungen über „gute Deutsche“, die bisher randständig behandelt werden, weil sie nicht in das Bild umfassender Unterdrückung zu passen scheinen. Bei einer Verknüpfung mit den Erzählungen über die Nachkriegszeit, in der die ehemaligen „Ostarbeiter“ in der Sowjetunion als „Repatrianten“ stigmatisiert waren, zeigt sich jedoch, dass die Geschichten über „gute Deutsche“ auch als Vehikel dienen, um deutlich zu machen, was das Bedrückende am Spätstalinismus für die Rückkehrer war. Insgesamt wird deutlich, dass lebensgeschichtliche Erzählungen nur in ihrer Gesamtheit zu verstehen sind und sich auffällige gruppenspezifische Prägungen herausarbeiten lassen. So ist die Arbeit vor allem ein Plädoyer dafür, lebensgeschichtliche Erzählungen in ihrem eigenständigen Quellenwert ernst zu nehmen und nicht nur illustrativ zu verwenden.Darüber hinaus können Bereiche thematisiert werden, die in der aktenmäßigen Überlieferung nur wenig Niederschlag gefunden haben. So hat ein Großteil der „Ostarbeiter“ häufigen informellen Kontakt zu Deutschen in Form von illegalen Arbeitsbeziehungen oder Tauschgeschäften gehabt. Hier wird der Bereich der „Vergesellschaftung“ der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus konkreter.
Über den Autor: Jens Binner, geb. 1965; 1994-2000 Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Hannover; 2007 Promotion (magna cum laude); seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Preis: 59.90 €
Über dieses Buch:Der Anschlag auf die Olympischen Spiele im Jahr 1972 in München rief weltweites Entsetzen und schwere außenpolitische Turbulenzen hervor.Matthias Dahlke geht anhand bislang größtenteils unerschlossener Quellen der Frage nach, wie sich die damalige politische Führung der Bundesrepublik der Herausforderung des internationalen Terrorismus stellte. Die Einsicht in Akten der beteiligten Ministerien sowie in private Unterlagen führender Politiker ermöglicht dabei eine detaillierte Nachzeichnung der Ereignisse. Auf dieser Basis wird die Anti-Terror-Politik der Bundesregierung einer kritischen Analyse unterzogen. Innen- und außenpolitische Maßnahmen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung, die durch eine Analyse der ‚öffentlichen Meinung’ ergänzt wird.Das Buch eröffnet unkonventionelle Perspektiven auf das Thema - etwa durch die Einbeziehung der ‚mental maps’. So entsteht ein facettenreiches, multidimensionales Bild der politischen Reaktionen auf die Anschläge.Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Johann-Gustav-Droysen-Preis 2006.
Über den Autor: Matthias Dahlke, geb. 1982, studierte Neueste Geschichte, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Berlin, Paris und Rom. Er ist Projektleiter der Berliner Arbeitsgruppe für Sicherheitspolitik e.V. (BAS).
Rezension/en: "...die Analyse und Deutung des Gesamtgeschehens ist solide und überzeugend, so dass künftige Forschungen stets auf Dahlkes Buch zurückgreifen können. [...] In jedem Fall ist Dahlkes Buch eine Bereicherung für die Terrorismusforschung und auch für die historische Forschung zur Bundesrepublik der Ära Brandt[...]." (H-Soz-u-Kult)
Über dieses Buch:Von der Herrschaft der Nationalsozialisten waren auch Forschung und Lehre grundlegend betroffen. Viele ihrer Exponenten emigrierten oder wurden ins Exil getrieben. Das gilt auch für etliche Historiker. Dennoch hat die Emigrationsforschung die Geschichtswissenschaft lange vernachlässigt. Die Arbeit zeichnet den wissenschaftlichen Weg vom 98 Historikerinnen und Historikern nach. Welche Folgen hatte ihr erzwungener Ortswechsel für den wissenschaftlichen Standort der Betroffenen?Jene, die über das Meer fahren, schrieb der Dichter Horaz, wechseln den Himmel, nicht aber die seelische Einstellung. Für die von den Nationalsozialisten Vertriebenen jedoch ergaben sich als Konsequenz von politischem Zeitgeschehen und Emigration komplizierte Lebensläufe. Erstmals lässt sich zusammenfassend feststellen: Keiner der Betroffenen brach willentlich mit der deutschen Wissenschaftstradition. Die Sorgen um die Existenz ließen theoretische Reflexionen zunächst kaum zu. Doch so schwierig die ersten Jahre der Emigration waren - einer Zeit der Unsicherheit folgte ab etwa 1950 eine Phase beruflicher Konsolidierung. Besonders in den USA profitierten etliche Emigranten von einem nunmehr größeren Arbeitszusammenhang, der auf einer gemeinsamen Interessenlage basierte: Die Bedeutung der Deutschen Geschichte wuchs ebenso wie die der Modern European History. So konvergierten die wissenschaftspolitischen ebenso wie die wissenschaftlichen und politischen Interessen der amerikanischen und deutschsprachigen Europa-Historiker. Das trieb nicht nur die Entwicklung des Faches voran. Die Emigranten wurden zu Brückenbauern zwischen Alter und Neuer Welt.
Über die Autorin: Gabriela Ann Eakin-Thimme studierte Geschichte, Philosophie und Politikwissen-schaften in Frankfurt am Main. Promotion 1999, ab 2000 wissenschaftliche Mit-arbeiterin am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Seit 2002 ist sie als wissenschaftliche Referentin in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates in Köln tätig.
Rezension/en: "Die insgesamt überzeugende Leistung der Autorin sei hervorgehoben ... Gabriela Ann Eakin-Thimme hat die Debatte über Leben, Werk und Wirkung deutschsprachiger Exilhistoriker ein gutes Stück voran gebracht" (H-Soz-u-Kult)
„Die Stärke der Studie liegt sicherlich in der Analyse der Werke der Historiker, die – so die zentrale These der Autorin – nicht bewusst mit ihren deutschen bzw. österreichischen Wissenschaftstraditionen brachen, sondern nach 1950 zu ihren ursprünglichen Schwerpunkten zurückkehrten. Die Studie bietet eine Fülle auch an Archivalien belegter wichtiger Details zu der intellektuellen Entwicklung der Historiker in ihrem sich wandelnden zeithistorischen Kontext. Insgesamt gesehen hat Eakin-Thimme eine wichtige Detailstudie zu deutschsprachigen Historikern im Exil vorgelegt.“ (sehepunkte)
Preis: 49.90 €
Über dieses Buch:Die Erfolglosigkeit des Widerstandes im Umkreis des 20. Juli hat diesem den Vorwurf eingetragen, an sich selbst gescheitert zu sein. Dies gilt auch für Vorstellungen und Konzeptionen, die die Grundlage für die Außenpolitik eines „neuen“ Deutschlands bilden sollten.Bei deren Analyse ist den Umständen des Widerstandes Rechnung zu tragen - besonders seiner fast vollkommenen Isolierung im In- und Ausland. So zeigen die Quellen kein geschlossenes außenpolitisches Programm, wie es von einer politischen Partei zu erwarten wäre. Die Konzepte sollten lediglich eine Richtlinie für das „Danach“ sein. Im Mittelpunkt stehen Deutschlands Stellung in Europa und Europas Stellung in der Welt. Vor allem die Überlegungen zur Neuordnung Europas und zur Gründung einer Union Europäischer Staaten, zur Überwindung der verhängnisvollen Tradition der „Balance of Powers“, dürfen als zukunftsweisend gelten. Einige der außenpolitischen Überlegungen des Widerstandes erscheinen sogar noch aus der europäischen Perspektive der Gegenwart außerordentlich fortgeschritten, wie die vorliegende Arbeit zeigt.„Der Frieden\", so prophezeit etwa Helmuth James Graf von Moltke in einem Memorandum für den Kreisauer Kreis aus dem Jahr 1941, „bringt eine einheitliche europäische Souveränität von Portugal bis zu einem möglichst weit nach Osten vorgeschobenen Punkt\".
Über dieses Buch:Der erste Weltkrieg gilt als Prototyp einer neuen Generation von militärischen Auseinandersetzungen und Beginn des „Jahrhunderts der Kriege“. Nicht nur seinen Zeitgenossen gab er Fragen zu Entstehungsgründen und Zielen auf. Bis heute sind diese in der historischen Forschung aktuell geblieben.
Die Tagebücher (1914-1919) des Publizisten Theodor Wolff, langjähriger Leiter des liberalen „Berliner Tageblatt“, sind die zentrale Quelle der vorliegenden Arbeit. Wolffs Beobachtungen dienen dem Autor, um nach neuen Erkenntnissen zu Kriegsentstehung und Kriegszielen zu suchen. Dabei steht vor allem die Frage nach der Gültigkeit gängiger Interpretationen im Vordergrund. Fabisch nimmt insbesondere Bezug auf die Thesen der Fischer-Schule.
Im Zentrum der Betrachtung stehen die Julikrise und die Geschehnisse des Kriegsvorabends. Dem Autor gelingt es durch kritische Beobachtung und versierte Quellenanalyse, den Blick des Zeitgenossen Theodor Wolff im Licht des modernen Erkenntnisstandes zu würdigen.
Über den Autor: Dieter Fabisch studierte Geschichte und Sport in Bonn und Marburg. Heute ist er bei einem führenden IT-Unternehmen beschäftigt.
Preis: 19.90 €
Über dieses Buch:Westdeutsche Industrieausstellungen und Messeauftritte werden in dieser Studie erstmals nicht aus einem ökonomischen, sondern aus einem zeithistorischen Blickwinkel betrachtet. In den 1950er und 1960er Jahren waren Messen, so die zentrale These der Arbeit, weit mehr als Marktveranstaltungen, auf denen Geschäfte angebahnt wurden. Statt dessen hatten sie vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs, der deutschen Teilung und der Systemkonkurrenz zwischen Bundesrepublik und DDR eine immense politische Bedeutung. So bot sich für Westdeutschland auf der Bühne der internationalen Messen einerseits die Möglichkeit, sich als der DDR haushoch überlegenes„Wirtschaftswunderland“ zu präsentieren. Andererseits waren Messen in Zeiten der politischen Spannungen Foren für Politiker und Industrielle aus Ost und West, auf denen sie bereits in den 1960er Jahren Kontakte über den Eisernen Vorhang hinweg knüpften und damit die Entspannungspolitik der Ära Brandt/Scheel vorweg nahmen. Westdeutsche Messen und Messeauftritte im Kalten Krieg waren also beides zugleich: Schaufenster des Wirtschaftswunders und ein Brückenschlag nach Osten.
Über die Autorin: Christiane Fritsche, Jahrgang 1979, hat in München Geschichte und Politik studiert. Mit der vorliegenden Arbeit promovierte sie 2008 an der Universität Mannheim. Zur Zeit lebt sie als freie Autorin in München.
Rezension: „Ihre beiden Hauptanliegen, die Industrieausstellungen als ‚Medien der Selbstdarstellung’ der Bundesrepublik zu begreifen und zu untersuchen und die Messebeteiligungen zugleich ‚in die Geschichte des Ost-West-Konflikts als Verflechtung von Kontrast-, Konkurrenz-, aber auch von Kooperationsbeziehungen einzuordnen’, hat Fritsche überzeugend realisiert. Vor allem zu Letzteren liefert sie zahlreiche neue Details. Sehr präzise vermag sie auch die allmähliche Entpolitisierung der Messeaktivitäten herauszuarbeiten. […] Sehr differenziert Fritsche, um ein weiteres Verdienst zu nennen, die Interessensgegensätze innerhalb der Wirtschaft in punkto Osthandel. […] Alles in allem also eine wirklich gelungene, überdies durch viele aussagekräftige Abbildungen angereicherte Arbeit.“ (Zeitschrift für Unternehmensgeschichte)
Über dieses Buch: Am Abend des 27. Februar 1933 wurde die Reichshauptstadt von einer Aufsehen erregenden Nachricht erschüttert: Wenige Tage vor den Reichstagswahlen stand der Reichstag in Flammen! Noch bevor es gelang der Flammen Herr zu werden, bezichtigten die Nationalsozialisten die Kommunisten der Brandstiftung.Als Täter wurde schnell der im brennenden Reichstag aufgegriffene holländische Kommunist Marinus van der Lubbe identifiziert. Seine Verhaftung bildete den Auftakt für eine massive Verfolgung der politischen Gegner: Noch in derselben Nacht wurden die Kader der KPD inhaftiert und Tags darauf mittels der „Reichstagsbrandverordnung“ die wesentlichen Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft gesetzt. Es war daher naheliegend, dass beinahe gleichzeitig der Verdacht aufkam, die Nationalsozialisten selbst hätten die Brandstiftung inszeniert. Die Studie zeichnet kenntnisreich und pointiert die in der bundesdeutschen Geschichtswissenschaft ausgefochtene Reichstagsbrandkontroverse nach. Sie zeigt auf, dass bei der Auseinandersetzung weniger um die Lösung des historischen Kriminalfalles, sondern um die korrekte Interpretation der Frühphase der „Machtergreifung“ gerungen wurde. Die Debatte um den Reichstagsbrand geriet zeitweilig völlig in den Sog der übergeordneten Kontroverse zwischen Strukturalisten und Intentionalisten.
Über den Autor: Marcus Giebeler promoviert am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Universität Mainz zur Geschichte der Universität Mainz in den 1968er Jahren. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf der deutschen Zeitgeschichte.
Rezension: „Eine hervorragende Arbeit, die unparteiisch und penibel die sehr unterschiedlichen Positionen der Historiker gegenüberstellt, These für These gründlich abarbeitet und unparteiisch evaluiert.“ (junge Welt)
Preis: 45.90 €
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