Über dieses Buch:
Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war für Deutsche, Polen und Juden nicht nur eine Periode zunehmender Feindschaft bis hin zu Krieg und Völkermord. Für Intellektuelle dieser Kulturen war sie auch eine Zeit produktiver Begegnungen und solidarischer Beziehungen. Die Aufarbeitung dieser Beziehungsgeschichte war das Anliegen einer Tagung, die im Frühjahr 2005 an der Universität Gdańsk (Danzig) stattfand und an der Wissenschaftler aus Deutschland, Polen und anderen Ländern teilnahmen.
Die Referate der Tagung, die dieser Band versammelt, thematisieren kulturelle Grenzüberschreitungen: Sie sind Künstlern, Schriftstellern, Publizisten und Wissenschaftlern gewidmet, die die nationalen Grenzen überschritten. Es werden gegenseitige Wahrnehmungen untersucht und verschiedene Haltungen verglichen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem erst wenig erforschten literarischen Leben in der Freien Stadt Danzig.
Über den Autor / die Autorin:
Die Herausgeberin:
Marion Brandt ist Literaturwissenschaftlerin an der Universität Gdańsk. Sie hat über Gertrud Kolmar und die Avantgarde gearbeitet und zuletzt das Verhältnis von Schriftstellern aus der DDR zur Demokratiebewegung in Polen untersucht.
Mit Beiträgen von:
Mieczysław Abramowicz
Marek Andrzejewski
Hubert van den Berg
Marion Brandt
Marina Dmitrieva
Roman Dziergwa
Maria Gierlak
Lidia Głuchowska
Małgorzata Klentak-Zabłocka
Peter Oliver Loew
Gabriela Matuszek
Karina Pryt
Mechthild Rausch
Jürgen Röhling
Karol Sauerland
Rezension/en:
"Die vorgelegten Beiträge zur Bildenden Kunst, Literatur und zum Theater, eingebunden in die damalige Zeit, erweitern unsere Kenntnis von deutsch-plonischen Beziehungen und führen diese, losgelöst von verantwortungsloser politischer Hektik unserer Tage, auf ein verstehendes Maß zurück." (Die Künstlergilde)
About this book:
For Germans, Poles and Jews, the first half of the 20th century was not only a period of increasing hostility culminating in war and genocide, it was also a time of productive encounters and close alliances for intellectuals. A review of the history of these alliances was the subject of an international symposium in the spring of 2005. The talks given at this symposium have now been collected in one volume.
Sur ce livre:
Pour les Allemands, les Polonais et les Juifs, la première moitié du 20ème siècle ne fut pas uniquement une période d'inimitié croissante qui déboucha sur la guerre et le génocide. Elle a représenté pour les intellectuels également une période de rencontres productives et de relations caractérisées par une grande solidarité. La réflexion sur l'histoire de ces rapports fut l'objet d'un congrès international au printemps 2005. Les actes du colloque sont désormais rassemblés dans ce volume.
Sobre este libro:
La primera mitad del siglo XX no sólo significó para alemanes, polacos y judíos un periodo de creciente enemistad que condujo a la guerra y el genocidio. Para los intelectuales esta también fue una época de encuentros productivos y relaciones solidarias. Reflexiones a cerca de la historia de estas relaciones fue el tema de un congreso internacional que tuvo lugar en la primavera de 2005. Las ponencias allí presentadas han sido reunidas en este tomo.
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