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Boegelein, Leif

Strukturmodellansätze zur Bewertung von Credit Default Swaps und empirische Validierung

Reihe: m-press - Forum Wirtschaft

Erscheinungsjahr:2005
Einbandart:Paperback
Sprache:Deutsch
Umfang:168 Seiten
ISBN:9783899755183
29,90 EUR   

Über dieses Buch:
Banken verwenden Struktur- oder Firmenwertmodelle zur Kreditpreiskalkulation, als Element klassischer Ratinganalyse und beim Portfoliomanagement von Kreditrisiken. Die Arbeit befasst sich mit drei Strukturmodellen für Kreditrisiko, ihrer Kalibrierung und empirischen Validierung anhand von Marktdaten. Betrachtet werden das klassische Modell nach Merton (1974), eine Erweiterung des Grundmodells und schließlich das Modell CreditGrades nach Finkelstein et al. (2002) als Vertreter der First-Passage Ansätze und derzeitiger Marktstandard.

Die meisten empirischen Studien zur Validierung von Firmenwertmodellen untersuchen Kreditrisiken anhand von Anleihepreisen. Dieser Arbeit hingegen liegen Preise von Credit Default Swaps (CDS) – einem Kreditderivat – zugrunde. Wie dargestellt wird, stellen CDS aufgrund ihrer Fokussierung auf das Ausfallrisiko im Preis eine interessante Alternative zu Anleihepreisen für die Kalibrierung und Validierung von Kreditrisikomodellen dar.

Angesichts dessen implementiert der Autor die drei betrachteten Modelle und vergleicht ihre Performance beim Kredit-Pricing sowie dem Bonitätsranking von Unternehmen. Er zeigt somit, inwieweit die Modelle für die Aufgaben geeignet sind, für die sie in der Praxis verwendet werden.

Über den Autor / die Autorin:
Leif Boegelein studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Hamburg, bevor er mit der vorliegenden Arbeit in Regensburg promoviert wurde. Derzeit ist er für eine internationale Wirtschaftsprüfungs- und -beratungsgesellschaft in der Schweiz tätig.