Über dieses Buch:
In den letzten Jahrzehnten spielt die Figur des Dolmetschers in literarischen Werken vermehrt eine Hauptrolle. An ihr werden aktuelle Themen wie die Suche nach Identität, Fremd- und Anderssein, Migration und kulturelle Hybridität anschaulich dargestellt.
Ausgewählte Werke von zwölf Schriftstellern, unter denen sich so bekannte Autoren wie Ivo Andrić, Ingeborg Bachmann oder Javier Marías finden, werden von der Autorin einer eingehenden Analyse unterzogen.
Den literarischen Darstellungen werden kultur-, sprach- und translationswissenschaftliche Erkenntnisse gegenübergestellt.
Auf diese Weise wird nicht nur die Kluft zwischen Fiktion und Realität deutlich, sondern auch die Notwendigkeit einer berufsethischen Diskussion zum Rollenbild und Selbstverständnis von Dolmetscherinnen und Dolmetschern.
Über den Autor / die Autorin:
Dörte Andres war nach Abschluss ihres Studiums als Dolmetscherin im Arbeitsministerium tätig. Seit 1986 lehrt sie am FASK Germersheim der Universität Mainz. Mit ihrer Habilitation 2007 hat sie die erste Lehrbefugnis für Dolmetschwissenschaft in Deutschland erworben.
About this book:
Many authors such as Andrić, Bachmann or Marías have recourse to the figure of the interpreter to portray issues such as the power of language, the search for identity, or cultural hybridity.
The author examines this literary image of the interpreter in the light of cultural studies, linguistics and translation studies.
Sur ce livre:
De nombreux écrivains tels que Andrić, Bachmann ou Marías ont eu recours au personnage de l’interprète pour illustrer le pouvoir du langage et des langues ainsi que la quête d’identité et l’hybridité culturelle.
L’auteur confronte cette représentation littéraire de l’interprète aux acquis récents en matière de science de la culture, de linguistique et de traductologie.
Sobre este libro:
Numerosos escritores como Andrić, Bachmann o Marías recurren en sus obras a la figura del intérprete para ejemplificar a través de ellas temas como el poder de la lengua, la búsqueda de la propia identidad y la hibridez cultural.
La autora estudia esta imagen literaria del intérprete y la analiza a partir de criterios culturales, lingüísticos y traductológicos.