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Kröniger, Birgit

Der Freiraum als Bühne

Zur Transformation von Orten durch Events und Inszenierungen

Reihe: Schriftenreihe der Fakultät für Architektur

Erscheinungsjahr:2007
Einbandart:Paperback
Sprache:Deutsch
Format:29,5 x 21
Umfang:242 Seiten
ISBN:9783899750935
 Neu
69,90 EUR   

Über dieses Buch:
Events und Spektakel prägen städtische Freiräume in unserer Gesellschaft in nie gekanntem Ausmaß. Auf der Suche nach unverbrauchten oder symbolträchtigen Schauplätzen werden immer ungewöhnlichere Orte als Bühnen entdeckt. Die Begleiterscheinungen von Veranstaltungen wirken sich auf Freiräume nicht immer positiv aus, Freiräume können von Events und ihrer besonderen Atmosphäre jedoch auch profitieren. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie an der Schnittstelle zwischen Freiraumplanung, Sozial- und Kulturwissenschaften steht die gesellschaftliche Bedeutung, die inszenierte Ereignisse ihren Schauplätzen vermitteln. Events können Orten Geschichten einschreiben, die auch nach dem Ablauf des Geschehens mit den Orten verknüpft bleiben. Die Gegenüberstellung von historischen Ereignissen und aktuellen Inszenierungen im öffentlichen Stadtraum und in Industriebrachen vermittelt ein facettenreiches Bild davon, welche Rolle Events bei der Verortung von Freiräumen in der Gesellschaft spielen. Die Studie beleuchtet das Verhältnis von räumlicher Planung und Events als Instrumentarium bei der Entwicklung von Freiräumen und liefert zugleich einen Beitrag zur Theoriebildung in den in den Sozialwissenschaften bislang vernachlässigten Kategorien Raum und Ort.

Über den Autor / die Autorin:
Birgit Kröniger, Jahrgang 1971, studierte von 1991 bis 1997 Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität München. Von 1998 bis 2003 war sie dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt. Ihre Promotion schloss sie 2005 ab. Seit 2000 führt sie als freischaffende Landschaftsarchitektin zusammen mit zwei Partnern das Büro ver.de landschaftsarchitektur in Freising.

About this book:
On a scale hitherto unknown, events and spectacles are shaping open municipal spaces in our society. On the lookout for unspoilt or symbolic settings, promoters are discovering ever more unusual places as stages. The side effects are not always positive for the open spaces, even though an area can sometimes profit from an event and its special atmosphere. The main focus of this study on the interface between open space planning and social and cultural sciences is the social significance communicated to the locales by the events staged there. Events can engrave stories on places – a story can remain associated with a place after the happening has come to an end. The juxtaposition of historic events and contemporary stage-settings in public urban spaces and industrial wasteland conveys a multi-facetted image of the role played by the placement of such events in free spaces in the community. The study highlights the relationship between spatial planning and events as an instrument in the development of open spaces and at the same time offers a contribution to the creation of theories in the social sciences in the so far neglected categories of spatiality and locale.